Zeit für Wein, altes Brauchtum, innovative Bauern

"Land und Leute" am Samstag, 2. Februar in ORF 2

St. Pölten (OTS) - Die Themen der dritten Ausgabe 2008 des von
Inge Winder moderierten TV-Landwirtschaftsmagazins "Land und Leute" am Samstag, 2. Februar 2008 - Beginnzeit 15:35 Uhr:

* Biomilchoffensive in Niederösterreich. Biolebensmittel werden heutzutage immer wichtiger, auch die Nachfrage nach Biomilchprodukten steigt ständig. Milchgenossenschaft Niederösterreich und Bio Austria gehen gemeinsam vor und schnüren ein neues Umstiegspaket, welches den Einstieg in die Biolandwirtschaft für Milchbauern erleichtert; die NÖM garantiert dabei u.a. die Abnahme von zusätzlich zehn Millionen Kilogramm Biomilch.

* Waldpflege auf vier Hufen. Durch die Liebe zu Pferden und zum Wald wurde in Kärnten das Projekt "Waldpflege auf vier Hufen" ins Leben gerufen. Engagierte Junglandwirte aus dem Kärntner Gailtal, der Heimat der Noriker, wollen der althergebrachten Kaltblutrasse wieder zu mehr Geltung verhelfen. Sie setzen diese Rasse nicht nur als Freizeitpferd ein, sondern auch verstärkt in der Waldpflege. Dieses Know-how bieten sie als Dienstleistung auch anderen interessierten Waldbesitzern an.

* Wein braucht Zeit . Wie viel Zeit und Arbeit notwendig sind, bis der Konsument sein Glas Wein genießen kann, ist nur wenigen bekannt. Am Beispiel von zwei Winzern im Kamptal in Niederösterreich (Michael Moosbrugger von Schloss Gobelsburg und Fred Loimer aus Langenlois) beschäftigt sich "Land und Leute" mit dem Faktor Zeit im Weinbau, mit der Zeit des Wachsens eines Weinstocks, der Zeit des Reifens der Trauben, der Lagerung im Keller und schließlich der Zeit für den Genuss.

* Erneuerbare Energien. In Deutschland steigt das Interesse an erneuerbaren Energien. Immer mehr Landwirte setzten daher auf die Verwendung von Biogasanlagen im eigenen Betrieb. Gründe dafür sind vor allem die besseren Förderungen vom Staat. Ein Lokalaugenschein im deutschen Bundesland Brandenburg.

* Durchhaltevermögen. Österreichs EU-Beitritt im Jahr 1995 vielen Landwirten damals große Sorgen bereitet. Nicht wenige haben seitdem aufgegeben. Andere jedoch haben es geschafft, mit viel Mut zur Veränderung im Vollerwerb zu verbleiben.Ein beeindruckendes Beispiel dafür ist der Betrieb der Familie Schützenhöfer im oststeirischen Stambach.

* Traditionelles "Striezelwerfen". In Stein im Jauntal in Kärnten findet jedes Jahr das traditionelle Striezelwerfen statt, heuer am 3. Februar. Dieser Brauch hat eine über Jahrhunderte währende Geschichte und beruht auf einer Stiftung einer Adeligen, der seligen Hildegard von Stein: Sie hat im 10. . Jahrhundert einmal im Jahr die gesamte Bevölkerung mit Brot versorgt. Heute helfen die Bäuerinnen der Region zusammen und backen kleinen Roggenbrötchen.

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