Niederwieser für schärfere Gangart gegen Betriebe, die Jugendliche zum Glücksspiel verführen

"Keine Gnade für Casineure! - Verschärfung der Gewerbeordnung beim 'Kleinen Glücksspiel' zum Schutz von Jugendlichen dringend notwendig!"

Wien (OTS) - Für "drastische Verschärfungen" bei den Strafbestimmungen für Unternehmen, die Altersgrenzen missachten und Kinder und Jugendliche zum Glücksspiel verleiten, spricht sich SPÖ-Abgeordneter Erwin Niederwieser aus. Insbesondere ein verstärkter Schutz von Kindern und Jugendlichen, die in Lokalen und Gaststätten mit derartigen Spielautomaten konfrontiert sind, sei "hoch an der Zeit", so Niederwieser mit Verweis auf die Strafverschärfungen beim Ausschank von Alkohol an Jugendliche. ****

"Wenn der Entwurf zur Gewerbeordnung härtere Strafen beim Ausschank von Alkohol an Jugendliche vorsieht, dann ist auch eine Strafverschärfung für Betreiber und Veranstalter des Kleinen Glückspiels gerechtfertigt, die Jugendliche anstiften, verleiten oder es unterlassen, sie von derartigen Automaten fernzuhalten", so Niederwieser am Mittwoch gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. "Nicht selten höre ich Lehrer und Eltern über diese unseligen Einrichtungen klagen, und ich kann mir gut vorstellen, dass die Strafen bis zum Verfall der Automaten und den Entzug der Konzession gehen; ich befürchte aber, dass die ÖVP hier lieber die Unternehmer als die Jugendlichen schützen wird", so Niederwieser.

Kopfschütteln lösen bei Niederwieser die heutigen Aussagen von VP-Generalsekretär Missethon aus: "Mich wundert, dass der Kollege noch hier ist; eigentlich war ja angekündigt, dass er uns für einige Zeit in Richtung amerikanische Erziehungscamps verlassen wolle um mitzukriegen, dass dies Ausbildungscamps für künftige Kriminelle sind und die USA bei der Bekämpfung von Jugendkriminalität von Österreich lernen können und nicht umgekehrt! Bei der Produktion von Nonsensideen hat die ÖVP oft wahrlich die Nase vorne", so Niederwieser. Die SPÖ setze auf bessere Maßnahmen, nämlich auf eine gute Bildung und niedrige Jugendarbeitslosigkeit, betonte Niederwieser abschließend. (Schluss) ah

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