Schülerunion: Kaufmann: "Gewalt muss raus aus der Schule"

"Es muss gehandelt werden"

Wien 23. Jänner 2008 (OTS) - "Auch die von Sozialminister
Buchinger in Auftrag gegebene Umfrage unterstreicht deutlich unsere Forderungen im Rahmen der Schlülerunion-Kampagne 'Blauäugigkeit -nicht immer passt die Faust auf's Auge'. Über 30 Prozent der 698 Befragten geben an, schon einmal Opfer von Gewalt in der Schule gewesen zu sein. Es muss gehandelt werden", so Martina Kaufmann, Bundesobfrau der Österreichischen Schülerunion. ****
"Insgesamt sind über 80 Prozent aller Jugendlichen mit Gewalt konfrontiert, in der Schule kommt es bei 63 Prozent der Befragten zu Gewalt unter Jugendlichen. Wir fordern Bundesministerin Claudia Schmied daher auf, in Österreich flächendeckende Schulsozialarbeit sowie flächendeckende Klassen- und Einzelcoachings einzuführen", meint Kaufmann weiter.
"Außerdem fordern wir Mediation, flächendeckende gesetzliche aber auch institutionelle Aufklärung und Integration von 'Spielen' zum Abbau von Aggressionen in den Turnunterricht.
Bildungsministerin Schmied muss hier mit den Schulpartnern zusammenarbeiten und in den Schulen müssen gemeinsam sinnvolle Verhaltensvereinbarungen geschlossen werden", fordert Martina Kaufmann.

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Martina Kaufmann, Bundesobfrau der Österreichischen Schülerunion,
Tel.: 0676/888 75 100; martina.kaufmann@schuelerunion.at; www.schuelerunion.at

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