Rudas: Appell an Missethon: Kein verfrühter Wahlkampf auf Kosten unserer Jugend!

Wien (SK) - "Jugendliche müssen auch im Kampf um WählerInnenstimmen besonderen Schutz genießen und dürfen nicht Teil einer politischen Panikmache werden. Deutschland sollte hier nicht Vorbild sein", meinte die SPÖ-Kinder- und Jugendsprecherin Laura Rudas am Mittwoch in Richtung ÖVP. ****

Der Umgang mit dem Thema Gewalt verlange auch Disziplin von politischer Seite. Vor allem müsse mit der Wortwahl aufgepasst werden. "Ich warne davor, ein scharfes Klima künstlich zu produzieren um den Eindruck zu erwecken, wir hätten eine besonders gewaltbereite Jugend", so die Abgeordnete gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Sie begrüßt das Vorhaben von Justizministerin Berger, den Wiener Jugendgerichtshof wieder zu eröffnen, da gerade straffällig gewordenen Jugendlichen in der Resozialisierung geholfen werden muss. Aber auch die Verbesserungen im Bildungsbereich von Bildungsministerin Schmied und die Lehrlingsoffensive der SPÖ seien positiv. Dies wären Maßnahmen, die langfristig gegen Gewalt wirken. "Wegsperren allein ist keine Lösung", betonte Rudas.

"Österreichs Jugend ist kein Versuchsobjekt! Zu sagen, man schaut sich einmal an, ob eine harte Handhabe funktioniert, ist verantwortungslos. Das Lernen, Gewalt frühzeitig zu erkennen und mit ihr umzugehen, sowie geeignete Sozialarbeit sind treffsichere Mittel im Umgang mit Gewalt", schließt Rudas. (Schluss) up/mp

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