Missethon: Nichts Neues bei der Panik-PK der SPÖ

SPÖ darf Jugendgewalt nicht herunter spielen

Wien, 23. Jänner 2008 (ÖVP-PK) „Nichts Neues“ erkennt ÖVP-Generalsekretär Hannes Missethon in der eiligst einberufenen „Panik-PK“ der SPÖ-Minister/innen Berger, Bures, Schmied und Buchinger zum Thema Jugendgewalt. „Es ist offensichtlich, dass die SPÖ sich des Themas zu spät und nicht mit der entsprechenden Ernsthaftigkeit annimmt. Während die ÖVP schon seit vielen Monaten auf die Problematik von Gewalt an Schulen aufmerksam macht, hat die SPÖ bisher immer versucht, dieses Thema unter den Teppich zu kehren und die Augen davor verschlossen“, so Missethon weiter. ****

Als interessant wertet der ÖVP-Generalsekretär die Tatsache, dass Bures und Berger das Thema möglichst herunterspielen wollen und im selben Atemzug Buchinger eine Umfrage präsentiert, in der über 80 Prozent der befragten Jugendlichen angeben, schon einmal persönlich mit Gewalt konfrontiert geworden zu sein. 63 Prozent geben an, Gewalt in der Schule zu erleben. „Diese Umfrage bestätigt, was Bures und Co. nicht wahrhaben wollen: Die jungen Menschen in Österreich sind täglich mit Gewalt konfrontiert. Das Verdrängen und Vertuschen der SPÖ geht gegen die Interessen der Jugendlichen.“ Auch eine OGM-Umfrage für den ORF-„Report“ spricht eine klare Sprache: 82 Prozent der Österreicher meinen, dass die Gewaltbereitschaft unter Jugendlichen in den vergangenen Jahren zugenommen hat.

„Der SPÖ sollte endlich klar werden, dass es sich hier um ein tatsächlich existierendes Problem handelt, das entsprechende Maßnahmen erfordert“, betont der ÖVP-Generalsekretär. Das reflexartige „Nein“ der SPÖ zu Jugendcamps sei kontraproduktiv. „Hier verdrängt die SPÖ offensichtlich, dass nicht nur Präventivmaßnahmen notwendig sind. Vielmehr müsse man sich auch damit auseinander setzen, was mit denjenigen jungen Menschen passieren solle, die bereits straffällig geworden sind. „Dass im Zehn-Punkte-Programm der SPÖ dieser Frage nicht ein einziger Absatz gewidmet wird, spricht Bände“, so der Generalsekretär. „Wir müssen uns aber dringend damit auseinander setzen, was mit der Gruppe von jungen Schlägern – welchen Geschlechts auch immer – zu geschehen hat. Es geht hier in erster Linie darum, den Großteil der Jugendlichen vor den Gewaltbereiten unter ihnen zu schützen“, so Missethon abschließend.

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