Jugendkriminalität: DARMANN für Senkung der Strafmündigkeit

"Auch Verschärfung des Jugendstrafrechts notwendig"

Wien (OTS) - Für die Absenkung der Strafmündigkeit bei Jugendlichen von 14 auf 12 Jahre sprach sich heute BZÖ-Justizsprecher Abg. Gernot Darmann aus. "Wir müssen mit der Strafmündigkeit hinunter, da die heutigen Jugendlichen überwiegend viel früher reifer werden. In erster Linie geht es dabei um Prävention und Schutz und es geht darum den Jugendlichen vor Augen zu führen, daß eine strafbare Handlung kein Spaß ist. Im Einzelfall muß dabei aber auch auf die persönliche Reife des Jugendlichen bedacht genommen werden", so Darmann weiter.

"Im Jugendstrafrecht enthaltene Betreuungsmaßnahmen, wie etwa Diversion, Schuldspruch ohne Strafe oder Sozialarbeit sollten in diesen Fällen Anwendung finden. Das geht aber nur, wenn vorher eine strafrechtliche Verantwortlichkeit gegeben ist", erklärte Darmann, der generell für eine Verschärfung des Jugendstrafrechts eintritt.

"Die aktuelle Kriminalitätsstatistik belegt, daß immer mehr Jugendliche an vielen Gewalttaten beteiligt sind, daher muß auch das Jugendstrafrecht entsprechend adaptiert werden. Ein härteres Vorgehen muß daher Platz greifen und kriminelle Jugendliche müssen daher früher zur Verantwortung gezogen und angemessen bestraft werden", forderte Darmann.

"Diese Strafen sollten auch einen erzieherischen Wert bekommen. Wer von diesen Jugendlichen straffällig wird, soll zu gemeinnütziger Arbeit verpflichtet werden. Wer sich selbst außerhalb unserer Gesellschaft stellt, muß dieser auch wieder etwas zurückgeben. Ebenso müssen die überwiegend friedlichen und sich an die Gesetze haltenden Jugendlichen vor solchen gewaltbereiten Altersgenossen geschützt werden", meinte Darmann abschließend.

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