ARBÖ: Innlandsverkehr hat neues CO2-Ziel der EU für 2020 schon 2006 erreicht

Wien (OTS) - Die EU schreibt für das Jahr 2020 für den gesamten Verkehr in Österreich eine Reduktion der CO2-Equivalente um 3,9 Mio. auf 20,56 Mio. CO2-Equivalente vor. "Der Verkehr im Innland hat dieses Ziel bereits im Jahr 2006 erreicht", stellt der ARBÖ anhand der neuesten Zahlen des Umweltbundesamtes fest. Demnach ist es im Jahr 2006 gelungen, den CO2-Ausstoß im Innlandsverkehr von 17,3 Mio. Tonnen auf 16,9 Mio. Tonnen zu senken. "Der vom Verkehrsbereich geleistete Beitrag zur Klimaverbesserung soll endlich auch von den handelnden Politikern zur Kenntnis genommen werden", fordert der ARBÖ auf.

Selbst wenn man jene Treibhausgase hinzurechnet, die durch den sogenannten Tankexport Österreich auf dem Papier schlecht geschrieben werden, hat es in Österreich im Jahr 2006 einen Rückgang des CO2-Ausstoßes durch den Verkehr um 1,2 Mio. Tonnen auf 23,25 Mio. gegeben. Damit wurde das von der EU bis 2020 vorgeschriebene Verbesserungsziel bereits zu einem Drittel erreicht.

Damit hat der Verkehr am meisten zur gesamten Reduktion der Treibhausgas-Emissionen im Jahr 2006 in Österreich beigetragen und für die beste Treibhausbilanz seit vier Jahren gesorgt.

Diese Verbesserung im Verkehrsbereich ist nachhaltig, weil er zum Großteil durch die Zumischung von Biodiesel zu Diesel zustande gekommen ist. Noch nicht berücksichtigt in den Zahlen von 2006 sind die inzwischen realisierte Beimischung von Ethanol zu Benzin im abgelaufenen Jahr, sowie die saftige Erhöhung der Mineralölsteuer. Jeder dieser Schritte musste von den Autofahrern teuer erkauft werden.

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