Brinek: Von der SPÖ-Handschrift in der Wiener Bildungspolitik ist nichts zu merken

Schwere Versäumnisse der letzten Jahre – Häupl muss jetzt handeln

Wien, 23. Jänner 2008 (ÖVP-PK) „Die SPÖ-Handschrift in der Wiener Bildungspolitik ist nicht zu merken. Häupl muss jetzt handeln“, so die Wiener Abgeordnete zum Nationalrat und ÖVP-Wissenschaftssprecherin Dr. Gertrude Brinek. Bürgermeister Häupl hat dem früheren und dem jetzigen Finanzausgleich unter der Maßgabe zugestimmt, dass er genug Geld für die Pflichtschulen und damit für die Sprach- und Integrationsförderung zur Verfügung stellen kann, erinnert Brinek. ****

Weiters gibt Brinek zu bedenken, „dass in Wien die höchste Zahl von Kindern mit Migrationshintergrund - beinahe 50 Prozent in den Schulen sitzen. Das größte Problem ist vor allem in den Wiener Volksschulen und Hauptschulen zu finden, „wofür das Land Wien verantwortlich ist“. Brinek: „Ich habe schon vor mehreren Jahren vorgeschlagen, dass sich Wien an anderen erfolgreichen Ländern ein Beispiel nehmen soll, wie zum Beispiel für das Modell der intensiven Sprachförderung über Vorbereitungsklassen und Vorbereitungsgruppen sowie die Intensivierung von Förderunterricht und Sprachunterricht.“ Sie verweist dabei auf das Beispiel Schweden, wo bei einem kleineren Sprachförderbedarf und einem viel Migrant/innen-Anteil mit sprachlichen Vorbereitungsklassen gearbeitet wird und zwar in jenen Schulen und Klassen, wo es unbedingt notwendig ist.

„Wien muss rasch handeln und die Lehrerplanstellen nicht für andere Zwecke verwenden. Den Schülerinnen und Schülern muss das gegeben werden, was sie brauchen“, konstatiert Brinek und abschließend: „Die letzte Bestätigung für den Handlungsbedarf hat Wien mit der PIRLS-Lese- und Sprachstudie erhalten, bei der Wiens Volksschülerinnen und Volksschüler besonders schlecht abschneiden.“

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