Jugend/Gewalt - SP-Baxant: "Wien ist bei der Jugendarbeit vorbildlich"

Wien (SPW-K) - "Wien macht Jugendarbeit, die auf Mitsprache und Mitbestimmung basiert. Viele Maßnahmen sind notwendig, um Gewalt zu verhindern. Das reicht von Bildungspolitik über Mitbestimmung bis zu einer effizienten Arbeitsmarktpolitik.", sagt SP-Landtagsabgeordneter Peko Baxant in der Aktuellen Stunde der heutigen Landtagssitzung.

"Wien hat als einziges Bundesland eigene Arbeitsmarktinstrumente für Jugendliche geschaffen. Weder Niederösterreich noch Oberösterreich haben solche Einrichtungen", weist Baxant Kritik von ÖVP und Grünen zurück. Die abgewählte schwarz-blau-orange Bundesregierung habe nichts zur Schaffung von Arbeitsplätzen für Jugendliche beigetragen, während Wien sehr wohl tätig gewesen ist, sagt der SP-Abgeordnete.

Als wichtige Einrichtung für Jugendliche nennt Baxant unter anderem die Wiener Jugendzentren: "Leider hat auch hier die ÖVP ihre Unterstützung verweigert und gegen Subventionen für die Wiener Jugendzentren gestimmt." Erstaunt zeigte sich Baxant auch über die naiven Vorstellungen der Jungen ÖVP Wien: "Wenn man glaubt, dass Polizisten in Skaterhosen eine effiziente Maßnahme gegen Jugendkriminalität darstellen, wird klar, dass in der JVP weder Wissen um Sicherheitspolitik noch Einfühlungsvermögen in Jugendliche vorhanden ist!" Die Polizei gehe sehr wohl in Schulen, um aufzuklären und Präventionsarbeit zu leisten.

Bei der FPÖ stellt der SP-Landtagsabgeordnete reine Pamikmache fest: "Der FPÖ geht es weder um Lösungen von Problemen noch um die Jugendlichen. Die FPÖ setzt auf Eskalation und hofft, die Wähler fallen darauf herein. Aus diesem Grund wird - vermutlich bewusst -die Kriminalstatistik falsch interpretiert!" Zwar seien die Anzeigen gestiegen, die Verurteilungen aber gleich hoch geblieben. Und nur tatsächliche Verurteilungen seien ein Maßstab für die Kriminalitätsentwicklung, ergänzt Peko Baxant.
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