KO Scheuch: Keine Sparmaßnahmen auf dem Rücken der Patienten

Grotesker "Mineralwasser-Erlass" im Klagenfurter LKH soll sofort zurückgenommen werden

Klagenfurt (OTS) - Empört reagiert BZÖ-Klubobmann Kurt Scheuch auf Medienberichte, wonach die Direktion des LKH Klagenfurt aus Kostengründen angeordnet hat, dass Patienten der Allgemeinklasse nur mehr Leitungswasser statt Mineralwasser zu trinken bekommen. Auch bei der Sonderklasse gebe es eine Limitierung des Mineralwassers auf 1,5 Liter am Tag. "Diese Verordnung ist eine Frechheit, vor allem wenn man aus Spitalskreisen hört, dass das Trinkwasser aufgrund von veralteten Leitungen alles andere als von guter Qualität ist und mehr einer bräunlichen trüben Suppe gleicht. Durch den Erlass werden die ohnehin schon kranken Menschen nochmals einer massiven gesundheitlichen Belastung ausgesetzt", sagt Scheuch.

Es sei aberwitzig, dass hunderte Millionen in den LHK Neubau fließen, aber beim Mineralwasser gespart werde. Scheuch, der Aufsichtsratsmitglied der KABEG ist, verspricht, dass er diese Sache bei der nächsten KABEG-Sitzung thematisieren wird. Sparmaßnahmen seien zwar wichtig, sie dürften aber nicht auf den Rücken der Patienten ausgetragen werden. "Die Verantwortlichen sollen sich für ihr Verhalten schämen und den Mineralwasser-Erlass sofort zurücknehmen. Solange die Versorgung mit einwandfreiem Leitungswasser im LKH nicht gegeben ist, kann es wohl nicht zu viel verlangt sein, dass den Patienten Mineralwasser zur Verfügung gestellt wird", so Scheuch.

In diesem Zusammenhang fordert der BZÖ-Klubobmann den Kärntner Gesundheitsreferenten Wolfgang Schantl auf, tätig zu werden und die Trinkwasserversorgung des LKH auf Vordermann zu bringen, damit endlich jene hygienischen Standards erfüllt werden, die man sich von einer Krankenanstalt erwartet. Außerdem wundert sich Scheuch, warum Schantl in dieser Sache nicht schon längst etwas unternommen hat und erst jetzt munter geworden ist.

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