Jugend/Gewalt - SP-Tanja Wehsely: "Jugendarbeit ist in Wien eine Querschnittsmaterie!"

Wien (SPW-K) - "Wien setzt in der Jugendarbeit schon lange auf die drei Säulen Chancengleichheit, Partizipation, und Perspektiven. Und die Präventionsarbeit wirkt: Die Zahl der Verurteilungen von Jugendlichen geht seit Jahren kontinuierlich zurück", sagte heute die Wiener SP-Landtagsabgeordnete Tanja Wehsely im Rahmen der Aktuellen Stunde zum Thema "Zukunft ohne Gewalt - Perspektiven für die Jugend unseres Bundeslandes" im Wiener Landtag. "In der Diskussion um jugendliche Gewalt sollten wir uns insgesamt alle mäßigen: Sie wird nämlich in einer sehr radikalen Wortwahl geführt - das ist sicher kein Vorbild für unsere Jugend!"

Jugendarbeit sei in Wien eine Querschnittsmaterie: "Wien als Stadt der Jugend setzt auf Einbindung und Partizipation von jungen Menschen in möglichst vielen Bereichen", unterstrich Tanja Wehsely. "Die kontinuierliche Arbeit mit jungen Menschen beginnt in Wien in Kindergarten und Schule und reicht bis hin zur Jugendarbeit mit Freizeit-Aktivitäten, speziellen Projekten für Burschen und Mädchen, einem Beratungs-und Bildungsservice, Jugendtreffs und der Parkbetreuung." Selbstverständlich gebe es auch eine gute Kooperation mit der Polizei: "Beamte betreuen Schulen in ihrem Grätzel, halten Präventionsvorträge und suchen Kontakt mit Schülern, Eltern und Lehrern." Auch vom Verein Wiener Jugendzentren gebe es vielfältige Angebote im Bereich Prävention.

Auch was das Thema Jugendbeschäftigung - also klare Perspektiven - betreffe, sei die Stadt sehr engagiert: "Neben vielerlei Förderungen und Beratungsangeboten für Lehrlinge durch den Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds waff, investiert die Stadt auch Millionen in die überbetriebliche Ausbildung im Rahmen des JASG", so Wehsely. "Dieses Jahr startet weiters ein niederschwelliges Jugendbeschäftigungsprojekt von waff, Stadt Wien und EU, wo Jugendliche Qualifizierung und Beschäftigung finden!"

"Wir müssen als Erwachsene Vorbild für Jugendliche sein und ihr Vertrauen gewinnen - nur so wird Gewaltprävention auch glaubwürdig und erfolgreich sein!" schloss Wehsely. (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Michaela Zlamal
SPÖ-Klub Rathaus, Presse
Telefon 01/4000 81 930

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DS10002