VP-Anger-Koch ad Jugendgewalt: Wien muss endlich Präventionsoffensive starten

Sozialarbeiter für jede Schule gefordert

Wien (VP-Klub) - Die Schule ist der verpflichtende
Lebensmittelpunkt von Kindern und deren Familien. Daher muss die Schule stärker als bisher in das Jugendwohlfahrtsystem eingebunden werden. "Ein Sozialarbeiter an jeder Schule könnte neben der ersten Beratungstätigkeit gegebenenfalls auch aktiv im Privatleben des Schülers einschreiten - diese Möglichkeit hat die Schule nicht", betont die Familiensprecherin der ÖVP Wien, LAbg. Ines Anger-Koch in der heutigen Aktuellen Stunde des Wiener Landtags. Die entsprechenden personellen Ressourcen müsse die Stadt Wien zur Verfügung stellen.

2006 seien über 1.000 Kinder und Jugendliche Opfer von Gewalttaten geworden. "Die SP-Stadtregierung hat in den letzten Jahren kontinuierlich an der Wiener Jugendwohlfahrt gespart. Nun bekommen vor allem die Kinder und Jugendlichen die Rechnung präsentiert", kritisiert Anger-Koch.

Evaluierung der Jugendzentren gefordert

Die Bedeutung der mobilen und aufsuchenden Jugendarbeit nimmt immer mehr zu. Mit der Arbeit in den Jugendzentren kann aber - zumindest im Moment - nur eine Fassette der Jugendarbeit abgedeckt werden. "Die momentane Struktur der Jugendzentren, die schon seit den 70ern bestehen, bedarf einer grundlegenden Evaluation, um sie auf ihre Aktualität zu prüfen und sie gegebenenfalls auf heutige Bedürfnisse anzupassen", fordert Anger-Koch abschließend.

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