Missethon: ÖVP gibt auch bei Jugendgewalt Tempo vor, SPÖ hinkt nach

Erziehungscamps für Jugendliche als sinnvolle Maßnahme im Kampf gegen Gewalt

Wien, 23. Jänner 2007 (ÖVP-PK) „Auch beim Thema Jugendgewalt gibt die ÖVP das Tempo vor, und die SPÖ hinkt nach“, konstatiert ÖVP-Generalsekretär Hannes Missethon, der aber begrüßt, dass „jetzt offensichtlich auch die SPÖ aus ihrem Tiefschlaf aufgewacht ist und das Problem Jugendgewalt erkannt hat“. Der ÖVP-Generalsekretär hofft aber, dass sich „der heutige Beitrag der roten Minister nicht darauf beschränkt, sinnvolle Maßnahmen wie die in Deutschland erfolgreichen Erziehungscamps für Jugendliche von vornherein zu blockieren. ****

Im Kampf gegen Jugendgewalt setzt die ÖVP auf umfangreiche Präventionsmaßnahmen, Bildungsvereinbarungen zwischen Eltern und Lehrern sowie zahlreiche Unterstützungsmaßnahmen. „Mit linker Kuschelpädagogik alleine geht es aber nicht. Dort, wo die Prävention nicht wirkt, müssen wir auch Sanktionen setzen. Junge Schläger sind keine Lausbuben“, so Missethon. Der Beschluss des ÖVP-Bundesparteivorstandes zum Thema Jugendgewalt enthält ein breites Portfeuielle an Lösungsansätzen, die jetzt schnell überprüft und in die Tat umgesetzt werden müssen.

„Dazu gehört auch, dass wir uns erfolgreiche Erziehungscamps für Jugendliche in Deutschland anschauen und überprüfen, wie wir diese Modelle in Österreich einsetzen können“, so Missethon. In diesen Einrichtungen, die straffällig gewordene Jugendliche auf freiwilliger Basis als Alternative zu Haftstrafen absolvieren können, werden sie auf einen erfolgreichen Neustart vorbereitet. „Es geht darum, das Einhalten von Regeln, Ordnung und Disziplin zu lernen. Aber alles, was nicht nach Kuschelpädagogik klingt, ist für die SPÖ sofort ein rotes Tuch“, stellt Missethon fest.

80 Prozent der Jugendlichen, die derartige Erziehungscamps absolviert haben, gelingt der saubere Start in eine gute Zukunft
und sie werden nicht mehr rückfällig. Bei herkömmlichen Jugendstrafanstalten in Deutschland ist das Verhältnis genau umgekehrt, verweist Missethon auf den erfolg dieser Einrichtungen, hinter denen ein ausgeklügeltes pädagogisches Konzept steckt. „Bevor die SPÖ wieder in ihren ‚Njet-Reflex’ verfällt, sollte sich SPÖ-Justizministerin Berger bei ihrer deutschen Amts- und Parteigenossin Zypries schlau machen, die nach einem Besuch in
einem hessischen Boxcamp von einer vehementen Kritikerin zu einer glühenden Befürworterin dieses Konzepts geworden ist“, schließt Missethon.

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