Jahrbuch für Journalisten 2008 erschienen

Frankfurt/Zürich/Salzburg (ots) -

Wo die aktuellen Medientrends gemacht werden. Wie die modernen Macher ticken. Welche Themen Journalisten und Medienmacher in diesem Jahr begleiten werden. Das neue "Journalisten Jahrbuch 2008" ist ein "best of" der wichtigsten Beiträge, die in den zurückliegenden Monaten über die Entwicklungen im Journalismus und im Mediengeschäft erschienen sind. Zahlreiche Autoren zeigen, wie sich Journalisten und Medienmacher erfolgreich den künftigen Anforderungen stellen, was Zukunft hat und was Chancen hat, auf dem Müllhaufen der Mediengeschichte zu landen. Eine Auswahl der Beiträge im neuen Journalisten-Jahrbuch: - "Digital sind wir erst in der Steinzeit", sagt Eugen Russ. Der Vorarlberger Verleger zählt zu den viel beachteten Medienpionieren und er ist fest davon überzeugt, dass viele Journalisten künftig auch eine Videokamera mittragen werden. - Der Wettlauf um die Nutzer. Die Zeitung der Zukunft ist ein Hybridwesen aus Print und Web. Doch wie lässt sich damit Geld verdienen? Eine Reise durch die USA. - "Warum machen wir anstatt 100 Themen nicht 25 - die aber perfekt?", fragt der spanische Top Zeitungsdesigner Javier Errea. Er hat Europas beste Zeitung des Jahres konzipiert - und er schwört auf die Zeitung als tägliches Magazin. - "Nicht mehr die Zeitung steht im Mittelpunkt des Denkens, sondern die Nachricht. Damit ist auch der Journalismus längst ein anderer", stellt der österreichische Journalisten-Ausbildner Meinrad Rahofer fest. - "Es gibt ein großes Verlangen zu lesen, und zwar nicht nur kurze Sachen", weiß Zeitungsguru Mario Garcia. Erleben wir eine Renaissance der Zeitung? - Zeitungen haben Zukunft, wenn sie zuverlässig überraschen, verspricht Klaus Schönbach. Verspricht der kluge Professor zuviel? - Welche Journalisten brauchen wir? Erkenntnisse aus Umfragen und Gesprächen in Europa, den USA und Asien von MAZ-Chefin Sylvia Egli von Matt. - Mit welcher Nadel stricken die besten Journalisten des Landes? Gespräche mit den Preisträgern der wichtigsten Journalistenpreise über ihre Arbeit. - Die Krise des Nachrichtenjournalismus im US-Fernsehen hat zu einer Krise der Demokratie im Land geführt, behauptet Al Gore. Was der Friedensnobelpreisträger noch über die Gesellschaft, die Medien und unsere Zukunft zu sagen hat. - "Sorge macht mir, dass es im verschärften Kampf um Aufmerksamkeit einen unseligen Trend zur übertriebenen Dramatisierung gibt", meint Bundesfinanzminister Peer Steinbrück. Worüber sich der Minister noch sorgt und warum er um die Notwendigkeit der Medien für Politiker weiß. - Wie sich die Welt seit Jacob Grimm verändert hat und welche Geschichten heute erzählt werden. FAZ-Herausgeber Frank Schirmacher über die Revolution der Kommunikation. - Verleger und Journalisten müssen dem Leser und der Gesellschaft gegenüber Farbe bekennen, Standpunkte haben - und sie vorleben müssen, erklärt Bernd Kundrun, Vorstandsvorsitzender von Gruner + Jahr. - Krieg mit dem Leser. Über Erfolge und Rückschläge nach drei Jahren ReaderScan bei der "Main-Post". - Richtig Redigieren: Wer nicht weiß, worüber der Autor schreibt, kann nur schlecht redigieren. Was braucht man also? - Quotenkiller Zitat. Warum bis zu 25 Prozent aller Leser flüchten, wenn die O-Töne falsch eingesetzt werden. - Die Heldin. Der Held. Wie Geschichten zu leben beginnen. Und was sonst noch alles für die Spannung nützlich ist. - Die erste Woche in einer Redaktion. Ein Leitfaden zum Überleben für Praktikanten. - Dresscode für Journalisten. Was in welchen Ressorts geht, was nicht. Das "Jahrbuch für Journalisten 2008" wendet sich an Journalisten, Verleger, Radiomacher und Führungskräfte in Medienhäusern. "Jahrbuch für Journalisten 2008", Verlag Oberauer, Salzburg, 2008, 176 Seiten, EUR 18,50, ISBN 3-901227-26-1, zu beziehen direkt über den Verlag (eMail: vertrieb@oberauer.com), im Internet unter http://www.newsroom.de/shop oder über den Buchhandel.

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