Meinl Bank weist Jarolim-Kritik zurück: "Wirtschaftspopulismus" zu Lasten des Finanzplatzes Wien

"Alle Rechtsvorschriften selbstverständlich eingehalten

Wien (OTS) - Die Meinl Bank weist die von SPÖ-Justizsprecher
Hannes Jarolim vorgebrachte Kritik an der Funktion von Julius Meinl V. als Aufsichtsratvorsitzendem der Bank entschieden zurück. "Die Meinl Bank ist ein zu hundert Prozent privates Unternehmen, dessen Organe im Einklang mit den Gesetzen und auf Beschluss der Eigentümer bestellt wurden", heißt es in einer Aussendung der Bank. Dr. Jarolim versuche nun schon zum zweiten Mal, sich auf Kosten einer unabhängigen Bank politisch zu profilieren und von Corporate-Governance-Problemen in der eigenen Partei abzulenken. Dieser unsachliche "Wirtschaftspopulismus" gehe zu Lasten des Finanzplatzes Österreich.

Zum Vorwurf Jarolims, Julius Meinls Beratervertrag widerspreche dem Aktiengesetz, heißt es in der Bank, Beratungsverträge mit Aufsichtsräten seien im Gegensatz zu Jarolims Behauptung keineswegs verboten, sondern in zahlreichen Aktiengesellschaften, auch in ATX-Unternehmen, vollkommen üblich und erlaubt. Es sei überhaupt erstaunlich, "wie Dr. Jarolim einen Konsulentenvertrag beurteilen kann, den er gar nicht kennt." Würde er den Inhalt nämlich kennen, hätte er seine Äußerungen wider besseres Wissen gemacht. Selbstverständlich wurden und werden in der Meinl Bank sämtliche anwendbaren Rechtsvorschriften eingehalten, so ein Sprecher des Instituts.

Als völlig an den Haaren herbeigezogen sei weiters Jarolims Aussage, die Meinl Bank unterliege deshalb den Regelungen des Kapitalmarktes, weil sie für die Aktiengesellschaften MEL, MAI und MIP als Market Maker tätig sei und Dienstleistungen für diese Gesellschaften erbringt. "Dann müsste jede private Firma, die für ein börsennotiertes Unternehmen in größerem Umfang tätig ist, ebenfalls den Börseregeln unterliegen", heißt es aus der Bank.

Jarolims wiederholt falsche Behauptung, dass die Meinl Bank MEL, MIP und MAI beherrsche werde durch ständige Wiederholung nicht richtiger und entstammt der Kampagne von Ex.FPÖ-Justizminister Böhmdorfer gegen die Meinl Bank. Dass Dr. Jarolim gemeinsam mit dem ehemaligen freiheitlichen Justizminister gegen ein Privatunternehmen ohne jede Rechtsgrundlage kampagnisiere, sei erstaunlich und bekräftige die populistische Motivation dieser Angriffe.

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