Bauer verteidigt Klimaschutz-Beauftragten des Kanzlers: Hat sich einzig an Experten-Empfehlungen gehalten

Wien (SK) - "Es ist nicht nachzuvollziehen, weshalb die ÖVP nun
aus allen Rohren auf den Klimaschutzbeauftragten des Bundeskanzler schießt, nachdem sich dieser beim sogenannten 10.000-Dächer-Programm einzig an die Empfehlungen des Expertenbeirates gehalten hat", sagte SPÖ-Energiesprecher Hannes Bauer zur laufenden Kontroverse um Andreas Wabl. ****

"Von Parteipolitik kann bei dieser Entscheidung nicht im geringsten gesprochen werden. Die Experten haben befunden, dass dieses Photovoltaik-Projekt nicht die notwendige Effizienz mitbringt und dass andere Projekte wesentlich förderungswürdiger sind. Der Beauftragte des Bundeskanzler hat sich einzig und allein an die Vorgabe gehalten, die knappen Mittel nach den Kriterien der Effizienz, Zukunftsfähigkeit und ökologischer Sinnhaftigkeit einzuteilen. Wenn da zufällig ein Projekt des Herrn Landwirtschaftsminister nicht zum Zug kommt, muss man den Klimaschutzbeauftragten nicht gleich aufs Heftigste und persönlich angreifen und vernadern", so Bauer.

Die ÖVP sollte daher wieder zur Sachlichkeit zurückfinden. "Ich hoffe, dass die anstehenden Gespräche über das Ökostromgesetz nicht in einer derart hitzigen Athmosphäre stattfinden, sondern von Sachlichkeit geleitet werden", schloss der SPÖ-Energiesprecher. (Schluss) js

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