Findeis: Von einem signifikanten Rückgang der Kriminalität nichts zu bemerken

Niederösterreichs Polizei braucht mehr Personal und bessere Ausstattung

St. Pölten, (SPI) - "Als völlig aus der Luft gegriffen und wohl im Blickwinkel des Landtagswahlkampfes zu betrachten" bezeichnet heute SPNÖ-Sicherheitssprecher LAbg. Hermann Findeis, selbst Polizist und jahrelang in der Grenzüberwachung im Einsatz, die Darstellung von LH Erwin Pröll zur Kriminalitätsentwicklung in Niederösterreich. "Offenbar möchte Pröll nun die jahrelangen Versäumnisse der VP-Minister Strasser und Platter kaschieren, die Niederösterreich Hunderte PolizeibeamtInnen gekosten und für die Bevölkerung einen schweren Schaden im Zuge der massiv gestiegenen Kriminalität angerichtet haben. Wie Fachleute in der Exekutive wissen, ist eine derart kurzfristige Darstellung schon allein deshalb nicht möglich, da viele Einbrüche, Diebstähle, Betrügereien und Vandalismusakte erst Tage nach ihrem Geschehen angezeigt bzw. damit auch statistisch erfasst werden. Wenn sich der Landeshauptmann auch in den Polizeidienststellen erkundigt hätte, würde ihm gesagt worden sein, dass von einem signifikanten Rückgang der Kriminalität nichts zu bemerken ist. Ganz im Gegenteil beklagen viele Dienststellen noch immer einen massiven Mangel an Personal und Ausstattung. Leider fehlen uns in Niederösterreich rund 400 Beamtinnen und Beamte. Für den Ausgleich dieses Fehlbestandes sollte sich der Landeshauptmann einsetzen - und zwar bei seinem Parteikollegen Platter", so Findeis. (Schluss) fa

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