Brinek: 50 Prozent mehr StudienförderungsbezieherInnen - 100 Prozent mehr Geld

Massive Erhöhung der Studienförderung zwischen 2000 und 2008 - heute Änderung des Studienförderungsgesetzes im Wissenschaftsausschuss

Wien (ÖVP-PK) - 50 Prozent mehr BezieherInnen und 100 Prozent mehr Geld - so lautet der Erfolg der Studienförderung im Zeitraum 2000 und 2008, freute sich heute, Dienstag, ÖVP-Wissenschaftssprecherin Dr. Gertrude Brinek anlässlich des Wissenschaftsausschusses, bei der die Änderung des Studienförderungsgesetzes 1992 auf der Tagesordnung stand. Bei der heutigen Sitzung wurde eine Regierungsvorlage beschlossen, bei der die Einkommensgrenzen um 20 beziehungsweise 25 Prozent erhöht werden. Insgesamt wurden die Mittel zwischen 2000 und 2008 von 105 auf 205 Millionen Euro erhöht. ****

"Mit der Anhebung der Einkommensgrenze im Studienförderungsgesetz und die dadurch erzielte Ausweitung des Bezieherkreises um etwa 5.000 Personen - und die Einbeziehung von Studierenden mit Kind und behinderte Studierende - wurde eine vielfache Forderung der Studierenden und Familien erfüllt", so Brinek.

Mit der heute dem Ausschuss vorliegenden Regierungsvorlage wird auch dem neuen Mobilitätsstandard Rechnung getragen, führte die Abgeordnete aus. "Das Stipendium kann ab dem ersten Semester auch für ein Studium im Ausland bezogen werden."

Neu ist auch eine Anpassung der Studienförderung an die aktuellen Entwicklungen des Studienrechts durch die Berücksichtigung des so genannten "Bolognasystems", insbesondere beim Übergang vom Bachelor-zum Masterstudium, sowie eine Vereinheitlichung der Erfolgsnachweise nach ECTS (European Credit Transfer and Accumulation System)-Punkten. Dabei geht es um die Anrechnung, Übertragung und Akkumulierung von Studienleistungen. Ermöglicht wird dadurch eine Verbesserung beim Wechsel von Studienrichtungen und Studienorten.
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