INTERREG-Programme helfen Grenzen zu überwinden

Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein - schon 260 Projekte gefördert

Bregenz (VLK) - Knapp 257 Millionen Euro stehen in den Jahren 2007-2013 für INTERREG-Programme mit österreichischer Beteiligung zur Verfügung - um 74 Millionen Euro mehr als in der Förderperiode 2000-2006. Für das Land Vorarlberg ist INTERREG eine Erfolgsgeschichte, so Landeshauptmann Herbert Sausgruber heute, Dienstag, im Pressefoyer. Im Rahmen des wichtigsten Programmes mit Vorarlberger Beteiligung - Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein - sind seit dem EU-Beitritt 1995 schon 260 Projekte mit einem Gesamtvolumen von 100 Millionen Euro gefördert worden.
Die INTERREG-Zusammenarbeit eröffnet laut Sausgruber Chancen, um Grenzen - auch jene im Kopf - abzubauen, damit die europäische Integration und der europäische Binnenmarkt erfolgreich sein können.

Von 2000-2007 wurden im Rahmen des INTERREG-Programmes Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein über 860 Projektpartner - Unternehmen, Institutionen, Vereine, Gemeinden - miteinander vernetzt. Projektbeispiele sind die grenzüberschreitende Verknüpfung der Wanderwegenetze von Vorarlberg, Bayern, Baden-Württemberg und Schaffhausen, eine Initiative des Umweltverbandes Vorarlberg mit mehreren deutschen Partnern zur Umsetzung ökologischer Mindeststandards im öffentlichen Beschaffungs- und Bauwesen sowie das grenzüberschreitendes Entwicklungsnetzwerk Pro Lebensqualität, mit dem neun Gemeinden aus Baden-Württemberg und Vorarlberg (Altach, Götzis, Koblach, Mäder) die Mitbürgerinnen und Mitbürger motivieren wollen, sich für das Gemeinwesen zu engagieren.

INTERREG-Programme werden nicht "von Brüssel" diktiert, sondern sind Programme der Regionen. Im Unterschied zu anderen Förderungen der EU werden die INTERREG-Programme von den daran Beteiligten selbst geschrieben und verwaltet. Auch die Projektauswahl erfolgt durch regionale Vertreter. Damit bietet die INTERREG-Zusammenarbeit Chancen zur regionalen Gestaltung.
(gw)

Audio(s) zu dieser Meldung finden Sie im AOM/Original Audio Service, sowie im APA-OTS Audioarchiv unter http://audio.ots.at

Rückfragen & Kontakt:

Landespressestelle Vorarlberg
Tel.: 05574/511-20135
Fax: 05574/511-20190
Hotline: 0664/625 56 68 oder 625 56 67
presse@vorarlberg.at
http://www.vorarlberg.at/presse

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVL0009