Grillitsch: Klimaschutz darf nicht unter die Räder kommen

Wabl verwechselt Klimafonds mit Melkkuh

Wien (OTS) - "Wie wenig ernst es der von Kanzler Alfred Gusenbauer als Klimaschutzbeauftragter eingesetzte ehemalige Grün-Mandatar Andreas Wabl mit dem Klimaschutz meint, hat sich gestern gezeigt", erklärte heute Bauernbundpräsident Fritz Grillitsch. "Wabl blockierte in der Präsidiumssitzung des Klima- und Energiefonds ein beispielhaftes und ehrgeiziges Solarstrom-Programm, durch das Österreich in den nächsten Jahren den Anteil an Solarstrom um 100% erhöht hätte. Damit hat sich Wabl als Gegner der Solarenergie entpuppt und als Umweltexperte disqualifiziert", urteilte Grillitsch.

Bezeichnend sei, dass Wabl gleichzeitig EUR 1 Mio. für ein unter seiner Leitung stehendes Forschungsprogramm haben wolle. "Offenbar verwechselt er den Klima- und Energiefonds mit einer Melkkuh und will ihn vor allem zu seinem eigenen Nutzen und für die parteipolitischen Ziele seines Auftraggebers Gusenbauer missbrauchen", so Grillitsch.

Am Fernziel für Anteil erneuerbarer Energie festhalten

"Für alle verantwortungsbewussten Kräfte im Land muss der Klimaschutz mehr als nur ein Lippenbekenntnis sein. Es sieht aber derzeit so aus, als würden manche auf ihr vor wenigen Monaten abgelegtes Bekenntnis zum Klimaschutz vergessen", fürchtet der Bauernbundpräsident. "Ich möchte auch die Kollegen von der Industriellenvereinigung einmal mehr an die Bedeutung des Klimaschutzes und die Notwendigkeit zur Anhebung des Anteils an erneuerbarer Energie erinnern. Bis 2020 soll dieser Anteil auf 35% angehoben werden. Daran müssen wir festhalten. Wir alle haben eine Verantwortung für die Zukunft. Deshalb darf der Klimaschutz nicht unter die Räder kommen", warnte Grillitsch.
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