Plank zum Klimaschutz: Thema ist zu wichtig, um parteipolitisches Spiel zu betreiben

Emdlich massiv auf das Thema erneuerbare Energieträger setzen

St. Pölten (NÖI) - "Es ist schlicht weg nicht zu akzeptieren, dass ein so zentrales Thema wie der Klimaschutz für parteipolitische Spielereien missbraucht wird. Scheinbar dürften einige Herren noch immer nicht begreifen, dass am umfassenden Einsatz und an der Unterstützung von erneuerbaren Energieträgern kein Weg vorbei führt. Daher ist es für mich mehr als unerklärlich, dass ausgerechnet ein so genannter Klimaschutzbeauftragter ein endlich notwendiges '10.000-Dächer-Solarstrom-Programm' blockiert hat. Mit diesem Programm wäre in den nächsten Jahren eine Verdoppelung des Solarstromanteiles in Österreich möglich gewesen", zeigt sich Niederösterreichs Umweltlandesrat Josef Plank verärgert, als er die Information über das Verhalten von Gusenbauers Klimaschutzbeauftragten, Andreas Wabl, in der gestrigen Präsidiumssitzung des Klima- und Energiefonds via OTS-Meldung gelesen hat.

"Es sollten endlich die Zeichen der Zeit erkannt werden und vor allem im Hinblick auf die Erreichung des Kyoto-Zieles, aber auch aus wirtschaftspolitischen Überlegungen und zur Absicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen massiv auf das Thema erneuerbare Energieträger gesetzt werden. Wenn es möglich war, in diesem Bereich etwa in Deutschland in den letzten Jahren rund 200.000 neue Arbeitsplätze zu schaffen, so sollte Ähnliches auch in Österreich gelingen", so Plank. Der Umweltlandesrat konnte sich erst vergangene Woche bei einem Besuch in Brandenburg davon überzeugen, dass die Solarstromwirtschaft dort extrem boomt und dass alle Bemühungen in Richtung Forcierung und Ausbau dieser Zukunftstechnologie münden.

Niederösterreich ist Spitzenreiter bei der Nutzung von Biomasse und Windenergie. Schon heute kommen 10 % Ökostrom aus Wind. Alleine in der NÖ Windkraftbranche wurde in den letzten 14 Jahren ein Investitionsvolumen von rund 600 Millionen Euro ausgelöst. Und Niederösterreich setzt auch weiterhin stark auf die unendliche Ressource, nämlich Strom von der Sonne.

"Wir werden nicht müde werden, dieses so wichtige Thema für unsere Umwelt und für die künftigen Generationen 'zum Thema zu machen'. Gerade das neu geschaffene Instrument des Klimafonds bietet die Möglichkeit, offensiv und zukunftsorientiert Projekte umzusetzen. Und das fordern wir auch von einem Klimaschutzbeauftragten", resümiert Plank.

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