Finanztransaktionssteuern: Glaser erfreut über Einigkeit der Bundesregierung

Wien (ÖVP-PK) - Erfreut über die klare Aussage der Bundesregierung, sich für eine Besteuerung von internationalen Finanztransaktionen einzusetzen, zeigte sich ÖVP-Abg. Franz Glaser, ÖVP-Sprecher für Entwicklungszusammenarbeit. "Eine solche Besteuerung ist notwendig, um einerseits Mittel für supranationale Aufgaben aufzubringen und andererseits im Sinne der Steuergerechtigkeit und Berechenbarkeit auf die internationalen Finanzmärkte einzuwirken", ist Glaser überzeugt. ****

Der Nationalrat hat sich 2006 in einer Entschließung an die Bundesregierung klar für die international akkordierte Besteuerung von Finanztransaktionen ausgesprochen, erinnerte der ÖVP-Sprecher. Nun gehe es darum, auf EU-Ebene möglichste viele Verbündete zu finden. "Es kann nicht im Sinne der gemeinsamen EU-Politik sein, dass die Geldströme auf den internationalen Finanzmärkten der Realwirtschaft immer weiter davon galoppieren. Eine gemeinsame Politik zu verfolgen bedeutet auch, gemeinsame Aufgaben wie der Entwicklungszusammenarbeit mehr gemeinsame Mittel zur Verfügung zu stellen", sagte Glaser heute, Dienstag.
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