Hlavac bewertet Integrationsbericht positiv - viele Forderungen in Wien bereits umgesetzt

Wien (SK) - SPÖ-Integrationssprecherin Elisabeth Hlavac bewertet den Integrationsbericht grundsätzlich positiv. Die Ergebnisse des Integrationsberichts stellen aber nicht Neues dar, da die SPÖ schon seit langem ähnliche Forderungen im Integrationsbereich aufstelle. ****

Hlavac wies darauf hin, dass es in Wien bereits vieles im Integrationsbericht geforderte gebe, wie z.B. spezielle Anwerbeaktionen von MigrantInnen in den Polizeidienst, ebenso migrantInnenspezifische Projekte im Wohnbau, spezielle und leistbare Deutschkurse für Frauen. "Mehr Deutschkurse sind gut, müssen jedoch leistbar sein", merkte Hlavac an.

"Zu Beschneidungen und Ehrenmorde weise ich darauf hin, dass es in Österreich Strafbestimmungen dagegen gibt. Wichtig ist aber, dass diese scheußlichen Verbrechen ins Bewusstsein der Justiz bei den Ehrenmorden bzw. in das Bewußtsein der Ärzte und des Gesundheitspersonals bei den Beschneidungen kommt und angezeigt werden", unterstrich die SPÖ-Integrationssprecherin.

"Ich habe die Hoffnung, dass sich auf Bundesebene nun auch etwas tut, daher ist es umso unverständlicher, warum Innenminister Platter glaubt, ParlamentarierInnen und im besonderen die Mitglieder des Innenausschusses von der Präsentation des Berichts ausschließen zu müssen", schloss Hlavac. (Schluss) gd/mm

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