Missethon: Platter handelt, SPÖ legt Hände in den Schoß

Nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten

Wien, am 22. Jänner 2008 (ÖVP-PK) „Während Innenminister Günther Platter handelt, legt die SPÖ die Hände in den Schoß. Die linken Leugner in der SPÖ sollten sich konstruktiv am Dialog beteiligen und nicht wie gewohnt reflexartig Nein sagen.
Integration ist als Perspektive für die Zukunft zu wichtig, als dass sie für parteipolitische Streitereien missbraucht wird", betont ÖVP-Generalsekretär Hannes Missethon zu den heutigen Aussagen der Wiener SPÖ-Stadträtin Frauenberger. ****

„Jene Menschen, die zu uns kommen, haben nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten“, sagt der ÖVP-Generalsekretär. Wie auch Minister Platter sieht Missethon folgende drei Punkte als Voraussetzung für eine gelungene Integration: das Erlernen der deutschen Sprache, der Wille zu arbeiten sowie sich in unsere Gesellschaftsordnung zu integrieren. „Platter hat heute dazu einen breiten Bericht vorgelegt und den größten Diskussionsprozess gestartet, den es im Bereich Integration in Österreich je gegeben hat. Mit der Installierung der Integrationsplattform hat Platter bewiesen, dass er mit Hausverstand und Augenmaß handelt, indem er eine breite Diskussion mit Vertretern der Religionsgemeinschaften, der großen Hilfsorganisationen, Migrantenverbänden, Gebietskörperschaften und Experten forciert. Der sehr fundierte Integrationsbericht soll als Grundlage für die Diskussion heran gezogen werden, an der sich jeder - auch die SPÖ - beteiligen sollte“, sagt Missethon.

„Die Integration ist bei Innenminister Günther Platter in den besten Händen“, so der ÖVP-Generalsekretär weiter. „Wir brauchen weder linke Träumer und rechte Hetzer. Was wir brauchen, ist ein gesundes österreichisches Selbstbewusstsein, aber keine Beleidigungen von Religionen“, so Missethon, der aber auch klar stellt, dass man sich durchaus kritisch mit radikalen Tendenzen im Islam auseinandersetzen muss.

Einmal mehr betont Missethon, dass zwischen Integration und
Asyl sowie Zuwanderung unterschieden werden muss. „Asyl ist ein Recht, das in ihrer Heimat Verfolgte bekommen. Durch Zuwanderung holen wir uns jene Spitzenkräfte aus Wirtschaft und Forschung, die wir brauchen. Und Integration ist eine Verpflichtung für jene, die bereits in Österreich leben. Wir wollen Integration fördern, aber auch fordern“, so Missethon abschließend.

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