Missethon: Strache belohnt Winter mit Stadtratposten

FPÖ bleibt Sicherheitsrisiko für Österreich

Wien, 22. Jänner 2008 (ÖVP-PK) „Strache muss sich unmissverständlich von den verhetzenden Aussagen seiner Grazer Parteichefin Susanne Winter distanzieren“, fordert ÖVP-Generalsekretär Hannes Missethon. Bisher ist eine solche Distanzierung noch nicht erfolgt, im Gegenteil: Strache hat Winter in Schutz genommen und verharmlosend von „unglücklichen Formulierungen“ gesprochen. „Nun soll Winter auch noch mit einem Stadtratposten in Graz ‚belohnt’ werden“, so Missethon, der als „ideale Distanz und angebrachte Konsequenz“ einen Verzicht Winters auf den Einzug in den Stadtrat fordert. ****

„Wenn Strache es nicht schafft, eine ausreichende Distanzierung von Frau Winter vorzunehmen, wird er sich – und mit ihm die gesamte FPÖ - immer den Vorwurf der Religionsverhetzung gefallen lassen müssen. Strache wird immer das ‚Stigma des Religionsverhetzers’ tragen und die gesamte Strache-FPÖ wird als Sicherheitsrisiko für unser Land gebrandmarkt sein“, so der ÖVP-Generalsekretär weiter. Missethon erwartet sich eine klare und ultimative Klarstellung Straches, dass bei künftigen Wahlkämpfen vergleichbare Hetz-Kampagnen nicht mehr stattfinden werden. „Es kann nicht angehen, dass Strache auf dem Altar der Wählerstimmenmaximierung die Sicherheit des gesamten Landes opfert“, so Missethon.

„Eine kritische, aber sachliche Auseinandersetzung mit radikalen Tendenzen im Islam muss auch weiterhin erlaubt sein. Wer aber mit Beleidigungen und Beschimpfungen agiert, agitiert nicht
nur gegen die Religionsfreiheit in Österreich, sondern spielt mit der Sicherheit unseres Landes. Rechte Hetzer bringen uns in der aktuellen Debatte genau so wenig weiter wie linke Leugner. Gefragt ist eine sachliche Diskussion ohne beleidigende Untergriffe und
ohne verharmlosende Träumereien“, so Missethon abschließend.

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