Grüne Wien: Rot-schwarzer Schulstreit lähmt Wien

Jerusalem: "Stillstand verantwortungslos"

Wien (OTS) - "Flächendeckend wollte Wien, laut Stadträtin Grete Laska, das neue Schulmodell einführen, seit dieser großspurigen Ankündigung rudert Wien nur noch zurück", kritisiert die Schulsprecherin der Grünen Wien, Susanne Jerusalem. Während fünf Bundesländer bereits dazu in der Lage waren, ihre Standorte und Modelle zu präsentieren, konnte in Wien offensichtlich zwischen rot und schwarz keine Einigung erzielt werden.

"Das Modell hat auf Grund der miserablen Gesetzeslage ohnehin mit einer Gesamtschule rein gar nichts zu tun, aber mit etwas Mut und Tatkraft von Seiten der roten Stadtregierung könnte trotzdem eine Verbesserung für die schulische Situation in Wien herausschauen. Jerusalem verlangt kleinere Klassen, Reformpädagogik und mehr Ressourcen, "30 Prozent der 15 jährigen Schülerinnen und Schüler gehören einer Risikogruppe in Lesen, Mathematik oder den Naturwissenschaften an, 7 Prozent der Jugendlichen verlassen die Schule ohne Abschluss und 10 Prozent können nach Absolvierung der Pflichtschule faktisch nichts", stellt Jerusalem fest.

"In Wien schrillen die Alarmglocken, der rot-schwarze Stillstand ist verantwortungslos" so , die Schulsprecherin der Wiener Grünen abschließend.

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