BO Amann kritisiert Versagen der Mitarbeitervorsorgekassen bei Veranlagung der Gelder!

Abfertigungs-Gelder der Arbeitnehmer real weniger wert.

Wien (OTS/RFW) - Als blamablen Flop bezeichnet der
RFW-Bundesobmann und freiheitliche Wirtschaftssprecher im Vorarlberger Landtag, Ing. Fritz Amann, die Entwicklung der Mitarbeitervorsorgekassen.

"Die durchschnittliche Jahresperformance der angelegten Abfertigungsgelder aller neun Kassen betrug im vergangenen Jahr mickrige 1,94 Prozent. Wenn man jetzt die Jahresinflationsrate von 2,2 Prozent abzieht, so wurden die Abfertigungs-Gelder der Arbeitnehmer real gesehen weniger wert. Ich halte es für eine Frechheit, wenn man derart unprofessionell mit treuhänderisch übergebenen Geldern umgeht", so Amann.

"Wenn die Abfertigungskassen die Gelder der rund 319.000 ihnen anvertrauten Arbeitnehmer auf das ‚berühmte’ Sparbuch gelegt hätten, wären selbst nach Abzug der Kapitalertragssteuer rund 2,5 Prozent Rendite herausgekommen. Und dafür hätte man nicht einen gewaltigen Verwaltungsapparat gebraucht", kritisiert der RFW-Bundesobmann

"Sollte sich der Börsetrend, der sich seit Jahresbeginn abzeichnet, fortsetzen, so gehen die von den Abfertigungskassen verwalteten Gelder der Arbeitnehmer schweren Zeiten entgegen. Hält dieser skandalöse Veranlagungspfusch weiter an, so wird man diesen Kassen ordentlich auf die Finger klopfen müssen, sonst bleibt am Ende nur ein aufgeblähter Verwaltungsapparat und kein Geld für die Arbeitnehmer übrig. Die Wirtschaft jedenfalls wird nicht bereit sein, diesen Veranlagungspfusch mit höheren Beiträgen zur Abfertigung neu auszugleichen, wie dies seitens der Gewerkschaft schon angedacht werde, betont der RFW-Bundesobmann, KO Ing. Fritz Amann, abschließend. (Ende)mb

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