SP-Haider: Energie AG - Finanzturbulenzen erfordern Weg der Vernunft

Beteiligungen an Energie AG nur durch Energieunternehmen in öffentlicher Hand

Linz (OTS) - Die Turbulenzen an den Börsen und die Krise in weiten Teilen des Finanzsektors haben auch Auswirkungen auf die Diskussion rund um den von Schwarz - Grün in Oberösterreich angestrebten Verkauf von Anteilen der Energie AG.
"Die Situation an den Börsen und im Finanzsektor macht erneut deutlich, dass beim Verkauf von Anteilen der Energie AG ein Weg der Vernunft das Gebot der Stunde ist. Die SP OÖ ist zutiefst davon überzeugt, dass für die Zukunft der erfolgreichen Energie AG und ihrer MitarbeiterInnen nur eine strategische Beteiligung durch andere Energieunternehmen in öffentlicher Hand der beste Weg ist. Eine Beteiligung des Finanzkapitals bringt keine Sicherheit und keine Vorteile für die Energie AG", steht für Erich Haider, Vorsitzender der SP OÖ, angesichts der jüngsten Entwicklungen fest.

Die unsichere Situation auf den Finanzmärkten unterstreiche zusätzlich, dass die Lösung für die Energie AG ohne Zeitdruck und mit Weitblick getroffen werden müsse. In diesem Zusammenhang sei auch wichtig, dass etwa die Linz AG nun bereits eine weitere Aufstockung ihres Anteils an der Energie AG beschlossen habe. Ähnliches sei auch bei anderen Energieunternehmen der öffentlichen Hand möglich. Denn strategische Partner aus dem Energiesektor seien für die Energie AG viel sinnvoller als Finanzkapital, ergänzte Haider.

"Es stellt sich auch die Frage, warum gerade jetzt ein derart großer Anteil von 49 % der Energie AG verkauft werden muss. Dafür besteht keine zwingende Notwendigkeit. Für das Unternehmen wäre es auch ausreichend, wenn lediglich um die 25 % an Linz AG, TIWAG und Verbund verkauft werden würden. Auch das sichere der Energie AG das Geld für die geplanten Investitionen", merkt Haider an.

Der sichere Hafen der öffentlichen Hand sei angesichts der jetzigen Entwicklung sicher kein Nachteil. Unternehmen mit Versorgungsaufgaben bei Energie, Wasser und Entsorgung als Gegenstand von Spekulationen könne keine durchdachte Zukunftsoption sein.
"Die Energie AG hat sich in öffentlicher Hand prächtig entwickelt. Es gibt keinen Grund von dieser erfolgsträchtigen Strategie abzuweichen. Es wäre unverantwortlich seitens der VP OÖ gerade in dieser Finanzkrise die Energie AG zu privatisieren", macht Erich Haider deutlich.

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