Vilimsky: Neuer Anbiederungsschub des BZÖ peinlich und lästig - FPÖ geht geraden, ehrlichen Weg!

Lassen uns Erfolg der Grazer FPÖ nicht schlechtreden - FPÖ hat im Verhältnis um 40 Prozent Stimmen zugelegt!

Wien (OTS) - "Der erneute Anbiederungsversuch des BZÖ an die FPÖ ist für die Orangentruppe mehr als peinlich und wird für uns langsam lästig. Die FPÖ wird keinen Millimeter von ihrem geraden ehrlichen Weg abweichen und politisch genau das leben, was wir vor Parteitagen oder Wahlen unseren Mitgliedern, Funktionären, Wählern und Sympathisanten versprochen haben: Es gibt somit weder eine Fusion, Kooperation, gemeinsame Listen noch sonst irgendeine Form der Zusammenarbeit mit jenen Herrschaften, welche die FPÖ in skrupelloser Form verraten und verkauft haben." Diese Klarstellung traf heute einmal mehr FPÖ-Generalsekretär NAbg. Harald Vilimsky.

Die FPÖ verweist auf die massiven inhaltlichen Unterschiede zwischen FPÖ und BZÖ. Das BZÖ habe für 50.000 Zuwanderer pro Jahr gesorgt, unter BZÖ-Beteiligung sei grünes Licht für die Verhandlungen zwischen Brüssel und Ankara erfolgt, das BZÖ habe zugesehen, wie Schüssel unsere Nettobeiträge an die EU nach oben geschraubt hat, das BZÖ habe eine Politik der sozialen Kälte betrieben, das BZÖ habe der EU-Verfassung im Nationalrat geschlossen zugestimmt, das BZÖ habe mehrfach unsere Initiative auf Volksabstimmung über EU-Verfassung und EU-Reformvertrag abgelehnt, das BZÖ habe mit Schüssel eine Politik betrieben, die zur größten Teuerungswelle der Zweiten Republik geführt hat und so weiter und so fort. Es sei somit genauso absurd, eine Diskussion über politische Kooperation zwischen FPÖ und BZÖ zu führen wie zwischen FPÖ und Grünen oder FPÖ und KPÖ. Die FPÖ stehe für eine gänzlich andere Politik als das BZÖ, betont Vilimsky.

"Die heutigen BZÖ-Exponenten sind quasi noch gestern am Schoß des abgewählten Kanzlers Schüssel gesessen und haben mehr oder minder ÖVP-Politik betrieben, dann haben sie sich als zweites Liberales Forum politisch versucht und nun versucht man da und dort ein FPÖ-Thema zu kopieren", sagte Vilimsky. "Wenn es opportun erscheint, ändert das BZÖ morgen erneut die Linie, weil es dort weder eine politische Überzeugung noch sonst ein ehrliches Streben nach politischer Veränderung gibt. Gestern noch haben sie die FPÖ verteufelt, heute kratzen sie an unserer Tür und verraten damit einmal mehr ihre Wähler. Das BZÖ wird früher oder später von der politischen Landkarte verschwinden. Westenthaler wird schon bald dasselbe Schicksal erleiden wie Heide Schmidt."

"Im Übrigen lassen wir uns den Erfolg der Grazer FPÖ nicht schlechtreden. Die FPÖ hat im Verhältnis von rund 40 Prozent ihren Prozentanteil am Wahlergebnis verbessert. Die FPÖ ist weiter im Steilflug, mit Niederösterreich und Tirol werden die nächsten Pfeiler des Erfolgs gesetzt, spätestens mit diesen Urnengängen wird kein Hahn mehr nach dem BZÖ krähen, also selbst aus einer strategischen Überlegung heraus wäre eine Kooperation mit dem BZÖ nur in höchstem Maße schädlich für die FPÖ und unnötig wie ein Kropf", so Vilimsky.

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