LH Haider, LHStv. Dörfler: Rechnungshof bestätigt erfolgreiche Arbeit der Kärnten Werbung

Kärnten Werbung-Budget für 2008 in Generalversammlung beschlossen - LH Haider: Wirtschafts- und Arbeiterkammer sollen Budgetbeteiligung leisten

Klagenfurt (LPD) - Die aktuellen Äußerungen von Kritikern im Zusammenhang mit der Rechnungshofprüfung der Kärnten Werbung haben heute, Montag, Landeshauptmann Jörg Haider, Tourismusreferent LHStv. Gerhard Dörfler und Kärnten Werbung-Geschäftsführer Werner Bilgram klar als unrichtig zurückgewiesen. In einer gemeinsamen Pressekonferenz erklärten sie, dass der Rechnungshof für den Zeitraum 2001 bis 2006 ein Budget von insgesamt 50 Mio. Euro geprüft habe. "Es gab keinerlei Kritik des Rechnungshofes an Rechnungswesen oder Controlling der Kärnten Werbung", betonte Bilgram. Laut Haider ist in der heutigen Generalversammlung der Kärnten Werbung auch ihr Budget 2008 beschlossen worden. Von den Anteils- und Eigentümervertretern Wirtschafts- und Arbeiterkammer forderte der Landeshauptmann eine finanzielle Beteiligung am Kärnten Werbung-Budget.

Der Rechnungshof habe bei seiner Prüfung feststellen müssen, dass die Kärnten Werbung eine ordentliche Gebarung abgewickelt habe, erklärte Haider. Auch beim EURO 08-Engagement sei alles ordnungsgemäß und richtig. Dass die Strategie aufgehe sehe man auch daran, dass Kärnten Gewinner bei den italienischen Gästen sei. Zu "Kärnten wasser.reich" stellte Haider fest, dass es hier für Investitionen SBZ-Mittel des Landes gegeben habe. Mit diesen habe die Kärnten Werbung "nichts zu tun". Weiters betonte er, dass es keine von der Kärnten Werbung finanzierte Werbeveranstaltung einer politischen Partei im Wiener "Ronacher" gegeben habe. Dies sei eine Standortwerbeveranstaltung gewesen, die zudem vom Land und nicht von der Kärnten Werbung bezahlt worden sei.

Aus dem Rechnungshofbericht könne abgeleitet werden, dass sich die Kritiker öffentlich entschuldigen sollten, meinte Haider. "Ihre Kritik über Jahre hinweg findet im Rechnungshofbericht keine Deckung." Der Landeshauptmann wandte sich auch an jene Anteils- und Eigentümervertreter, die zusammen 40 Prozent der Kärnten Werbung halten. Wirtschafts- und Arbeiterkammer sollten auch Geld in die Kärnten Werbung zuschießen, forderte er mit Hinweis auf eine entsprechende Anmerkung des Rechnungshofes.

Haider will den Rechnungshofbericht auch nützen, um die "sehr erfolgreiche Strategie" der Kärnten Werbung aufzuzeigen. Kärnten habe 2006/07 die beste Wintersaison der Geschichte gehabt und im Sommer erreiche es wieder alte Stärken. Neben dem Stammmarkt Deutschland auf neue Märkte zu setzen sei erfolgreich gewesen. Der Landeshauptmann kündigte außerdem an, dass alle Landesgesellschaften auf das Tourismus-Weißbuch "eingeschworen" werden sollen. Er will das Weißbuch in die Regierung bringen.

Auf die Kritik an den Kärnten-Trainingslagern ausländischer Fußballclubs ging Tourismusreferent Dörfler näher ein. Rund 51 Prozent des EURO-Budgets der Kärnten Werbung von 2005/06 seien für die Trainingslager verwendet worden, davon rund 49 Prozent für die Unterbringung. Diese Mittel seien direkte Förderungen für Kärntner Tourismusbetriebe, betonte Dörfler. Hier sei zudem enormer Werbewert produziert worden. Warum keine Teams während der EURO in Kärnten Quartier beziehen, erklärte Dörfler mit deren "Kostentreibungswettbewerb". Dass Italien in Niederösterreich Quartier bezieht, koste beispielsweise eine Mio. Euro. Kärnten setze vielmehr auf das "glückliche Los", dass Deutschland hier seine Spiele austrägt. Außerdem werde ein Team sich im Vorfeld der EURO in Kärnten vorbereiten, kündigte er an.

Zur Kritik, es gebe kein Kärntner EURO-Verkehrskonzept, verwies Dörfler als Verkehrsreferent auf einen aktuellen ÖAMTC-Test. Dieser weise für das Klagenfurter Stadion das beste Verkehrskonzept aus. "Sicherheit und Verkehrskonzept werden bei der EURO funktionieren, davon bin ich felsenfest überzeugt", betonte er.

Den Rechnungshofbericht sieht Dörfler als Bestätigung in vielen Bereichen. Er appellierte an alle, die "Grabenkämpfe zur Seite zu schieben". Es solle vielmehr das Positive hervor gestrichen werden. "Wir sollten gemeinsam ein Kärnten 2008-Image aufbauen."

Kärntenwerber Bilgram sagte, dass 50 Mio. Euro geprüft worden seien und es vom Rechnungshof keine Kritik an Rechnungswesen und Controlling der Kärnten Werbung gegeben habe. Es sei sogar angemerkt worden, dass sie über ein "effizientes und übersichtliches Instrument" verfüge. "Wir sind keine Politik, wir haben ein Ziel vor Augen und wollen gute Arbeit leisten", sagte er über seine 39 Mitarbeiter und sich.

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