Hörl: Die wahren Blockierer sitzen bei den Grünen

ÖVP-Tourismussprecher antwortet Gabriela Moser

Wien (ÖVP-PK) - "Die wahren Blockierer sind wie immer die Grünen." Mit diesen Worten reagierte ÖVP-Tourismussprecher Abg. Franz Hörl auf Aussagen der Grünen Tourismussprecherin Gabriela Moser heute, Montag. ****

Von einem aufs Spiel setzen des Konsenses in der Tourismuspolitik könne keine Rede sein. Übermorgen gebe es im Rahmen der geplanten Sitzung des Tourismusausschusses die Möglichkeit zu einer aktuellen Aussprache, wo natürlich auch über das Budget der Österreich Werbung diskutiert werden kann. "Vier Parteien wären für diese Aussprache, nur die Grünen weigern sich, einer derartigen Tagesordnung zuzustimmen", stellte Hörl klar.

Der von den Grünen angesprochene Antrag aus Mitte 2007 hat eine Erhöhung von zehn Millionen Euro ab 2008 gefordert. Dieser Antrag war bereits Gegenstand einer Debatte im Sommer. "Und bereits damals haben wir von der ÖVP gemeint, dass es widersinnig ist, ein Doppelbudget zu beschließen und gleich nachher eine Budgeterhöhung zu fordern. Die Behauptung, dass über diesen Antrag Einigkeit herrschte, ist daher schlichtweg falsch", erläuterte Hörl.

Wichtiger Tagesordnungspunkt bei der Sitzung des Tourismusausschusses übermorgen, Mittwoch, ist für Hörl die grundsätzliche Diskussion über die Nationalparks in Österreich, die viele Vorteile für die dort lebende bäuerliche Bevölkerung und für die dort arbeitenden Beamten gebracht haben. "Leider ist festzustellen, dass in nahezu allen Nationalparkgemeinden Österreichs die Nächtigungen im Sommer dramatisch zurückgegangen sind. Aus Sicht der ÖVP sind die Gründe zu hinterfragen." Ein Grund liegt laut Hörl allerdings darin, dass die Nationalparks in erster Linie den Schutz der Landschaft verfolgt haben, aber den versprochenen Nutzen für die Wirtschaft zu einem Großteil nicht gebracht haben.

"Wenn die Grünen nun den Tourismusausschuss weiter blockieren, verhindern sie damit auch eine Debatte über die touristische Nutzung der Nationalparks. Ich appelliere daher dringend an Kollegin Gabriela Moser, der Tagesordnung zuzustimmen, damit eine sinnvolle Debatte über die touristische Werbung von Nationalparks stattfinden kann", schloss Hörl.
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