Neugebauer: Durchsichtiger Versuch Schmieds, Länderinitiativen für ihr gescheitertes Projekt zu vereinnahmen

Linie der ÖVP, Bundesländer-Modelle zu forcieren, hat sich ausgezahlt

Wien, 21. Jänner 2007 (ÖVP-PK) ÖVP-Bildungssprecher Fritz Neugebauer zeigte sich „erfreut, dass aus verschiedenen Bundesländern unterschiedliche Ideen in Schulversuchsanträge geflossen sind, die wichtige Inputs für die Zukunft der österreichischen Schullandschaft bringen werden“, so Neugebauer zu den heute genannten 64 Standorten für Schulversuche auf der Sekundarstufe I für das kommende Schuljahr. Es sei jedoch „unzulässig“, wenn Unterrichtsministerin Schmied nun versuche, all diese verschiedenen Versuche „in ihr gescheitertes ‚Neue Mittelschule’-Gesamtschulprojekt umzudeuten“, sagte der ÖVP-Bildungssprecher heute, Montag. ****

Die zahlreichen länderspezifisch unterschiedlichen Ausformungen zeigten, „dass die Linie der ÖVP, im Gegensatz zu vom Bund zentral verordneten Modellen Versuche aus den Bundesländern nicht nur zuzulassen, sondern zu forcieren, Früchte trägt“, führte Neugebauer aus. So werde es etwa Versuche zur Kooperation zwischen
Hauptschulen und Berufsbildenden Höheren Schulen, aber zum Beispiel auch Zusatzangebote an Hauptschulen geben. An diesen unterschiedlichen Ausformungen sei klar erkennbar, „dass eine Vereinnahmung all dieser Modelle, wie Schmied sie unter dem Namen ihrer gescheiterten ‚Neuen Mittelschule’ versucht, maximal in die Kategorie ‚billiger politischer Gag’ zu reihen ist“, sagte der ÖVP-Bildungssprecher, der Schmied aufforderte, „die Entwicklungsarbeit, die hier in den einzelnen Bundesländern geleistet wurde und wird, auch zu honorieren, anstatt die Vielfalt vor Ort unter einem falschen Sammelbegriff vereinnahmen zu wollen“.

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien
Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPK0001