Oranger Zickzackkurs

Schantl: Haider gefährdet mit seiner Chaospolitik Gesundheitsversorgung in Kärnten. Appell an LR Martinz, Vernunft walten zu lassen.

Klagenfurt (SP-KTN) - Die plötzlichen Pläne Haiders, das Auswahlverfahren zur Neubestellung des KABEG-Vorstandes zu stoppen, um Franz Sonnberger trotz völlig überzogener Gehaltsforderungen einen neuen Vertrag anzubieten, bezeichnet Kärntens Gesundheits- und Krankenanstaltenreferent Wolfgang Schantl als gefährlichen orangen Zickzackkurs. "Während es im KABEG-Aufsichtsrat einen einstimmigen Beschluss, auch mit der Stimme von KABEG Aufsichtsratsvorsitzendem Martin Strutz, zur Neuausschreibung des Vorstandsposten gibt, der nach wie vor gültig ist, hat Haider in gewohnter Manier monatelang geschwiegen, um seine Chaospolitik jetzt auch im Gesundheitsbereich fortzusetzen. Erst heißt er diesen Beschluss gut, nur um jetzt seine neu entdeckte innige Freundschaft mit Franz Sonnberger zu bekunden", ärgert sich Schantl über die Vorgehensweise des Landeshauptmannes.

Es gäbe mehr als 20 großteils sehr kompetente Bewerber für den ausgeschriebenen Posten, die jetzt von Haider unnötig vor den Kopf gestoßen werden und ihre Bewerbung zurückziehen könnten. "Sonnberger war mit den Richtlinien für eine Vertragsverlängerung nicht einverstanden und hat seinerseits Forderungen gestellt, die er selbst als unverhandelbar bezeichnete", erklärt Schantl. Im Übrigen wäre Sonnberger ein Vertrag angeboten worden, wie ihn auch die KAGES, die Krankenanstaltengesellschaft Steiermark", die nahezu das doppelte Volumen der KABEG aufweist, ihrem Vorstand vorlegt.

"Ich habe selbst in persönlichen Gesprächen versucht, Sonnberger zu den vorgelegten Bedingungen zu halten. Dazu war er nicht bereit und hat sich entsprechend selbst aus dem Rennen genommen", sagt Schantl und appelliert an die Vernunft der ÖVP, den Plänen Haiders, Sonnbergers Gehaltsvorstellungen, die bei über 20.000 Euro pro Monat liegen, nicht zuzustimmen und sich nicht erpressen zu lassen. Sonnergbers Qualitäten seien zwar unbestritten, jedoch wäre er nicht alleine verantwortlich, sondern hätte ein überaus kompetentes Team zur Seite, mit dem auch sein Nachfolger hervorragend arbeiten könne.

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