Kickl: SPÖ-ÖVP-"Pensionsschwindel" wird nicht aufgehen

Pensionssystem muss stattdessen von Grund auf neu geregelt werden

Wien (OTS) - "SPÖ und ÖVP haben, und genau das hat die FPÖ schon seit November 2007 kritisiert, die österreichischen Pensionisten bezüglich ihrer Pensionsanpassung angeschwindelt", erklärte heute FPÖ-Sozialsprecher NAbg. Herbert Kickl im Rahmen aktueller Mediendiskussionen zu den Pensionen. Es sei eigentlich pervers, dass die Bezieher von Mindestpensionen mit knapp 1,7 Prozent im Endeffekt genauso wenig erhalten würden wie die Bezieher von Höchstpensionen.

Scharf kritisiert Kickl aber auch die Informationspolitik der SPÖ-ÖVP-Chaosregierung in punkto Pensionserhöhung, wonach immer mehr Menschen um Auskunft bezüglich ihrer tatsächlichen Pensionsanpassung bitten würden. Es sei eine leider schon von der Pflegedebatte her bekannte Unart der Koalition, die Menschen immer erst dann ordentlich zu informieren, wenn es schon längst zu spät sei. "Vielleicht handelt sich aber um reine Absicht, da dann die von der SPÖ im Pensionistenbrief versprochenen 'paradiesischen' Zustände doch nicht in vollem Umfang eintreffen", so Kickl weiter.

Die Regierung verzettle sich im Grunde in der ganzen Debatte immer weiter in diverse Verästelungen, anstatt das System von Grund auf auf neue Beine zu stellen und bei Sozialleistungen endlich zu differenzieren. "Von der FPÖ liegen dazu alle Vorschläge auf dem Tisch, um kleine und mittlere Pensionen endlich an die eklatanten Preissteigerungen anzupassen. SPÖ und ÖVP samt ihren Häuptlingen Gusenbauer und Molterer sollten sich vielleicht doch einmal gesprächsbereit zeigen", schloss der freiheitliche Sozialsprecher.

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