Kickl: Mittelstand zerbröselt mit tatkräftiger Unterstützung von ÖVP und SPÖ

Dringende Entlastung des Mittelstandes muss endlich durch Steuerreform umgesetzt werden

Wien (OTS) - "Der Mittelstand zerbröselt immer mehr und die ÖVP samt ihrem Anhängsel SPÖ sieht dabei zu, ohne einen Finger zu rühren", kommentierte heute FPÖ-Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl die jüngsten Zahlen des WIFO zu diesem Thema. Laut dem Wirtschaftsforschungsinstitut sei der Mittelstand nämlich der größte "Lohnsteuer-Lieferant", den dieser berappe mehr als die Hälfte der gesamten Lohnsteuer in Österreich.

Die FPÖ habe immer auf dieses Problem aufmerksam gemacht und stets dafür Kritik geerntet. Nun dürfe man nicht länger die Arme in den Schoss legen. Es müsse sofort eine Aktion zur Rettung des Mittelstandes gestartet werden. Eine Steuerreform im Jahr 2010 komme dazu aber viel zu spät, kritisierte Kickl die Pläne von ÖVP und SPÖ heftig. "Stattdessen rutschen immer mehr Menschen aus dem Mittelstand dank rot-schwarzer Belastungspolitik geradewegs in die Armutsfalle", warnte der freiheitliche Generalsekretär. Pläne wie die von SPÖ-Sozialminister Buchinger konzipierte Mindestsicherung seien dagegen klar zu verurteilen, denn dies sei nur ein Signal, dass sich Leistung in diesem Land nicht lohne.

Darüber hinaus müsse es auch endlich zu einer Entlastung der österreichischen Familien kommen, so Kickl weiter. Das freiheitliche Modell des Familiensteuersplittings biete dazu die besten Chancen für eine wirklich langfristige Entlastung. Bei diesem enorm wichtigen Thema habe es gerade die ÖVP bisher verabsäumt, zu erklären, wie etwa das Familiensteuersplitting und die von der ÖVP forcierte Flat Tax zusammengehen würden, außer dass sich diese Modelle bei der Volkspartei in der gleichen Schublade wiederfinden würden. "Trotz hoher Abgabenbelastung und ständig steigenden Lebenshaltungskosten lassen aber auch bei diesen Punkten ÖVP und SPÖ die Menschen im Stich", schloss Kickl.

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