Gebärmutterhalskrebs: SP-Gesundheitssprecherin Prettner appelliert an Kärntner Frauen

Gutachten für HPV-Impfung abwarten - Regelmäßige Vorsorgeuntersuchung dringend zu empfehlen - LR Schantl installiert Expertengruppe

Klagenfurt (SP-KTN) - Die Komplikationen, die mit der HPV-Impfung
in Zusammenhang gebracht werden, seien überaus bedauerlich und würden verständlicherweise eine enorme Verunsicherung für jene bedeuten, die sich mit dieser Maßnahme gegen Gebärmutterhalskrebs schützen lassen möchten, betonte heute, Montag, die Gesundheitssprecherin der SPÖ-Kärnten, LAbg. Beate Prettner. Doch angesichts der bereits 50.000 durchgeführten Immunisierungen und acht gemeldeten Krankheitsfällen sei Panik nicht angebracht, so Prettner. Allerdings sollten jedoch schon die diesbezüglichen Gutachten und weiteren Impfempfehlungen abgewartet werden, empfiehlt die SP-Gesundheitssprecherin.

Prettner nimmt die aktuelle Debatte zum Anlass, um einmal mehr an alle Kärntnerinnen zu appellieren, zur Vorsorgeuntersuchung zu gehen. "Gerade in Kärnten könnte die Teilnahme an diesem Screenig-Programm noch deutlich gesteigert werden. Nicht einmal die Hälfte der Kärntner Frauen nimmt daran teil", wies Prettner hin und ergänzte, dass auf Initiative von Gesundheitslandesrat Wolfgang Schantl eine Expertengruppe installiert wurde, um Maßnahmen zu setzen, um die Krebsrate in Kärnten zu verringern. Durch die Vorsorgeuntersuchung könnten noch einige Frauen vor Gebärmutterhalskrebs geschützt werden. Prettner: "Jede Maßnahme, die diesen Tumor verhindert, ist zu begrüßen - die einfachste und sicherste ist ohne Zweifel der jährliche Arztbesuch!"

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