Mehrphasen-Fahrausbildung - Versicherungsprämien müssen sinken!

28% weniger Unfälle mit jungen Lenkern - Weniger Risiko für Versicherungen - Geringere Prämien gefordert

Wien (OTS) - Seit Einführung des Mehrphasenführerscheins im Jahr 2003 wurde in der Risikogruppe der jungen männlichen Autofahrer ein Rückgang der Unfälle um 34 Prozent festgestellt. Gesamt gab es 28 Prozent Unfälle weniger. "Die Führerscheinreform mit der Mehrphasen-Fahrausbildung greift", bekräftigt der ARBÖ. Das bedeutet gleichzeitig weniger Risiko für Versicherungen. "Jetzt sind klar die Versicherungen am Zug zu reagieren. Die Prämien für Führerscheinneulinge müssen sinken", fordert der ARBÖ. Durch eine sinnvolle Maßnahme konnten Unfälle eingespart werden, da ist es fair genug, wenn junge Lenker etwas Geld einsparen können.

Aus einer vom Verkehrssicherheitsfonds/VSF finanzierten und vom BMVIT beauftragten Studie geht klar eine hervorragende Benotung des Moduls Fahrsicherheits-Training hervor. Handlungsbedarf sieht der Landesgeschäftsführer des ARBÖ-Wien und Mitglied der Mehrpasen-Kommission, Dir. Herbert Hübner insbesondere beim wesentlich schlechter benoteten Modul 2. Perfektionsfahrt. "Hier braucht es dringend eine Überarbeitung, sinnvoll und zeitgemäss ist eine Ausrichtung auf umweltschonendes und spritsparendes Fahren. Wir sind sicher dass mit der kommenden FSG-Novelle das international vorzeigbare Podukt "Mehrphasen-Fahrausbildung" noch weiter optimiert werden kann", so Hübner.

Der Mehrphasen-Führerschein wurde in Österreich 2003 eingeführt. Fahranfänger müssen nach positivem Abschluss der Lenkerausbildung innerhalb eines Jahres ein Fahrsicherheitstraining (beim ARBÖ oder bei Fahrschulen) mit anschließendem verkehrspsychologischen Gruppengespräch sowie zwei Perfektionsfahrten in der Fahrschule absolvieren. Richtig gegriffen hat diese Reform im Jahr 2004.

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