Swoboda: Ergebnis der serbischen Präsidentenwahlen enttäuschend

Haltung der Niederlande in Frage der Unterzeichnung des SAA bedauerlich

Wien (SK) - "Die hohe Stimmenanzahl für den radikalen und antieuropäischen Kandidaten Nikolic bei der gestrigen ersten Runde der serbischen Präsidentenwahlen ist sehr enttäuschend", sagte der SPÖ-Europaabgeordnete Hannes Swoboda in einer ersten Reaktion auf das vorläufige Ergebnis. "Von Seiten der EU ist es nun dennoch notwendig, mit Gelassenheit zu reagieren, um die nationalistischen und antieuropäischen Strömungen in Serbien nicht weiter zu stärken." ****

Als besonders bedauerlich bezeichnet Swoboda die Haltung der niederländischen Regierung gegen die Unterzeichnung des Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommens (SAA) mit Serbien. "Damit wird die EU gehindert, die proeuropäischen Kräfte in Serbien zu unterstützen. Unfair ist die Haltung nicht zuletzt deshalb, weil von der holländischen Regierung im Falle Kroatiens die Auslieferung der meistgesuchten vermeintlichen Kriegsverbrecher keine Voraussetzung für die Unterzeichnung des SAA war. Bei Serbien soll dies nun der Fall sein", kritisiert Swoboda. (Schluss) js/mm

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