Zanier: "Keine Verbindung von Generalmajor Mag. Erich Wolf zu Woschschow!"

Heftige Kritik an jüngster Berichterstattung von "profil" und "NEWS"

Wien (OTS) - Heftige Kritik übte heute Dr. Hanno Zanier, der
Anwalt des suspendierten Air-Chiefs Generalmajor Mag. Erich Wolf, an der jüngsten Berichterstattung der Magazine "profil" und "NEWS". In beiden Magazinen wird im Zusammenhang mit Berichten über eine angebliche Spionageaffäre auch eine Verbindung des verdächtigten Russen Wladimir Woschschow mit Generalmajor Mag. Erich Wolf konstruiert. "Es gibt bzw. gab weder persönliche noch geschäftliche Beziehungen von Herrn Generalmajor Mag. Erich Wolf zu Herrn Wladimir Woschschow. Diese Verbindung ist von den zuständigen Redakteuren unter völliger Missachtung der journalistischen Sorgfaltspflicht hergestellt worden und ist durch die Faktenlage in keiner Weise dokumentierbar - im Gegenteil! Durch diese Berichterstattung soll offensichtlich neuerlich ein untauglicher Versuch unternommen werden, meinen Mandanten zu kriminalisieren bzw. nun mit dubiosen Spionagegeschichten in Zusammenhang zu bringen, nachdem alle Vorwürfe im Zusammenhang mit der Einführung des Eurofighter wie ein Kartenhaus in sich zusammengebrochen sind", sagte Zanier.

Die Fakten seien klar und eindeutig: Im Zusammenhang mit der Evaluierung mehrerer Flugzeugtypen (also Gripen, F-16, F-18 sowie Mirage 2000/5) zur Nachfolge der Draken fand im Jahr 1996 in Moskau auf Einladung der Firma MiG MAPO auch eine Evaluierung des Flugzeugssystems MiG 29 statt. Jedoch wurde diese Evaluierung nach nur zwei (!) Testflügen von meinem Mandanten, zu diesem Zeitpunkt Referent der Luftabteilung, auf sein Betreiben aufgrund der negativen Bewertung des Systemstatus hin abgebrochen. Im Rahmen dieses Testflug-Programmes und des Aufenthaltes in Moskau gab es jedenfalls keinen Kontakt mit Herrn Woschschow. Im selben Zeitraum (1996/1997) gab es unter der Leitung von Brigadier Bernecker sogenannte Indoor-Präsentationen im Bundesministerium für Landesverteidigung, wo die Firma MiG MAPO das Flugzeugsystem im neuesten Status präsentiert hat. An diesen Meetings nahmen auch Botschaftsangehörige der russischen Botschaft teil, eine Teilnahme des Herrn Woschschow auf russischer Seite ist Mag. Erich Wolf aber jedenfalls nicht erinnerlich. An der letzten, von meinem Mandanten organisierten Flugshow im Jahr 1997 am Flughafen Wiener Neustadt nahm im übrigen eine MiG 29 der slowakischen Luftwaffe teil.

"Es ist für angebliche Qualitätsmedien bedenklich, wenn durch keinerlei Beweismittel belegbare Zusammenhänge bzw. falsche Tatsachenbehauptungen aufgestellt werden, die zuständigen Redakteure es aber nicht einmal der Mühe Wert finden, diese Fehlinformationen auf ihren Wahrheitsgehalt zu überprüfen. Zu jeder Zeit hätten diese Fakten durch eine Kontaktaufnahme mit meinem Mandanten geklärt bzw. gegengecheckt werden können. Auch die Beantwortung einer diesbezüglichen parlamentarischen Anfrage des Nationalratsabgeordneten Haimbuchner durch das Bundesministerium für Landesverteidigung belegt die Haltlosigkeit der Behauptungen dieser Medien", so Zanier abschließend.

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