M&A: KPMG prognostiziert Ende des Aufwärtstrends für 2008

Regionale Differenzierung: Stagnierende Tendenz bei Mergers & Acquisitions (M&A) in Europa und den USA, weiterhin zunehmende M&A-Aktivitäten im Asien-Pazifik-Raum.

Wien (OTS) - Die heute erschienene KPMG-Studie "Global M&A Predictor" prognostiziert für 2008 im Vergleich zum Vorjahr eine stagnierende Anzahl an Fusionen und Übernahmen. Zudem werden niedrigere Transaktionsvolumina und sinkende Bewertungen erwartet. Der Aufwärtstrend scheint somit ein Ende zu haben.

Die Studie macht auf eine klare Differenzierung des M&A-Appetits nach Regionen aufmerksam. Klaus Mittermair, Geschäftsführer der KPMG, zu den Ergebnissen der Studie: "Der allmähliche Rückgang bei Unternehmensfusionen und -übernahmen wird unserer Einschätzung nach schrittweise erfolgen. Dabei wird es klare Gewinner und Verlierer geben. Während Unternehmen in Europa und den USA aufgrund der gesättigten Märkte sinkende Kurs-Gewinn-Verhältnisse hinnehmen müssen, steigen die Bewertungen im Asien-Pazifik-Raum, in Afrika und dem Mittleren Osten weiter."

Zwischen Juli und November 2007 gab es weltweit 15.654 Transaktionen mit einem Transaktionsvolumen von insgesamt 1.788 Milliarden US$. Im Vergleich dazu wurde im ersten Halbjahr 2007 mit 17.535 M&A-Deals ein gesamtes Transaktionsvolumen von 2.718 Milliarden US$ erreicht. Damit blieb die Anzahl an Transaktionen in etwa gleich hoch, das durchschnittliche Dealvolumen reduzierte sich jedoch merklich. Das ist vor allem auf die hohe Anzahl an Unternehmensakquisitionen und -fusionen mit geringem Transaktionswert im Asien-Pazifik-Raum zurück zu führen.

Die vollständige Presseaussendung sowie die Studie finden Sie auf www.kpmg.at

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