ÖSTERREICH: Bartenstein will bei Steuerreform "klotzen statt kleckern"

Wirtschaftsminister weist Vorschläge seines Parteifreundes Johannes Ditz zurück

Wien (OTS) - Im Interview mit der Tageszeitung ÖSTERREICH (Sonntags-Ausgabe) übt VP-Wirtschaftsminister scharfe Kritik an den von Johannes Ditz geübten Vorschlägen einer Steuerreform für 2010. "Johannes Ditz macht Vorschläge zu einer Steuerreform, die nach Gegenfinanzierung rufen. Das hieße aber, dem Bürger in die rechte Tasche etwas geben und aus der linken Tasche etwas herausziehen. Das wird es nicht geben", so Bartenstein.
Der Wirtschaftsminister beharrt vielmehr am ÖVP-Modell des Familiensplittings. Bartenstein: "Beim Thema Familiensplitting geht es darum, kinderreiche Familien zu unterstützen, Zielgruppe sind sicherlich nicht Familien wie jene des Martin Bartenstein und seinen fünf Kindern. Unser Ziel ist, das Existenzminimum für jedes Kind steuerfrei zu stellen. Das ist der wesentliche Ansatz."
Zum Volumen der Reform erklärt Bartenstein: "Ich bin dafür zu klotzen und nicht zu kleckern, das hat sich bei der letzten Steuerreform schon als richtig herausgestellt."

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