Kräuter zu Managereinkommen: "Transparenz-Verpflichtung überfällig"

Managermehrheit und Rechnungshof fordern Gesetz

Wien (SK) - SPÖ-Rechnungshofsprecher Günther Kräuter forderte am Samstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst im Zusammenhang mit den Ergebnissen einer Umfrage des Managementclubs("Die Presse")zur Frage der Veröffentlichung von Vorstandsgehältern die ÖVP auf, umgehend in parlamentarische Verhandlungen einzutreten. Kräuter: "Wenn nun sogar die Mehrheit der betroffenen Führungskräfte einsichtig ist und sich für eine verpflichtende Veröffentlichung der Bezüge bei börsenotierten und öffentlichen Unternehmungen ausspricht, sollte der Gesetzgeber sofort handeln und die längst überfälligen Transparenzregeln gesetzlich festlegen."****

Mit der Veröffentlichung von fixen und erfolgsabhängigen Vergütungen erwartet sich Rechnungshofsprecher Kräuter bei Staatsbetrieben generell ein Einpendeln auf leistungs- und verantwortungsgerechte Gehälter und ein Ende von "Erfolgsprämien und Abfertigungen trotz desaströser Fehlleistungen". Ergänzend gibt Kräuter bekannt, dass sich Rechnungshofpräsident Josef Moser am 15. Jänner 2008 schriftlich an alle Parlamentsfraktionen mit dem Vorschlag einer Änderung der gesetzlichen Grundlagen, insbesondere hinsichtlich des Art. 1 Paragraph 8 Bezügebegrenzungsgesetz gerichtet hat. Kräuter: "Wenn die ÖVP mit uns bereit ist, endlich für Transparenz zu sorgen, wird der nächste Einkommensbericht das Image von Staatsbetrieben und das Vertrauen der Bevölkerung zu Führungskräften im öffentlichen Bereich maßgeblich verbessern." (Schluss) up

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