"Nur wer seine Geschichte kennt, kann Fehler vermeiden"

Symposium "Vorarlbergs Landtag in der Zwischenkriegszeit"

Bregenz (VLK) - "Über die eigene Geschichte Bescheid zu wissen ist Voraussetzung dafür, aus Fehlern der Vergangenheit zu lernen", sagte Landtagspräsident Gebhard Halder gestern, Mittwoch, beim Symposium "Der Vorarlberger Landtag in der Zwischenkriegszeit".

Die Veranstaltung zum Gedenkjahr 2008 wurde vom Landtag gemeinsam mit dem Institut für Zeitgeschichte der Universität Innsbruck und der Rheticus-Gesellschaft vorbereitet. Landtagsdirektor Peter Bußjäger erläuterte in seinem Referat die Geschichte des Landtages in der Zwischenkriegszeit. In weiteren Vorträgen wurde die Rolle der politischen Parteien in den entscheidenden Phasen beschrieben - bei der Republikgründung 1918, der "Selbstausschaltung" des Parlaments 1933 und beim "Anschluss" 1938. Andreas Natter skizzierte die Christlichsoziale Partei und Wolfgang Weber die laizistischen und sozialistischen Parteien in dieser Zeit.

Dem Landtag sei die Geschichte ein wichtiges Anliegen, so Landtagspräsident Halder. Er verwies auf die zahlreichen Ausstellungen im Landtagsfoyer, die sich mit historischen Themen auseinandersetzen: "Die damalige Zeit war äußerst schwierig. Ich bin glücklich, dass es nach 1945 gelungen ist, die tiefgreifenden Meinungsunterscheide zu überwinden und den Weg in eine glücklichere Zukunft zu gehen."

Am Mittwoch, 5. März 2008 werden Schülerinnen und Schüler des BG Lustenau im Foyer des Landtages eine Ausstellung präsentieren, die sie im Rahmen eines Unterrichtsprojektes über die Zäsurjahre 1918, 1933, 1938 zusammenstellten.

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