• 17.01.2008, 14:38:29
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Mandak zu Pflege: Wieder keine Vereinheitlichung der Zuschussregelung

Grüne fordern kräftige Erhöhung des Pflegegeldes statt kleiner Wertanpassung

Wien (OTS) - In Reaktion auf die Landeshauptleute Konferenz
spricht Sabine Mandak, SeniorInnensprecherin der Grünen, von einer
vertanen Chance für eine einheitliche Regelung des Zuschusses zur
24-Stunden Pflege: "Von den Landeshauptleuten wurde nicht einmal mehr
der Versuch unternommen, die Höhe der Zuschüsse und die
Vermögensberücksichtigung einheitlich zu regeln. Die Tatsache, dass
letztlich der Wohnort über die Förderung bei der 24-Stunde Pflege
entscheidet, ist zutiefst ungerecht. Hier bedarf es dringend einer
bundeseinheitlichen Lösung". Die unterschiedlichen Regelungen je nach
Bundesland würden weiterhin zur Verwirrung der Menschen beitragen.
Die 24-Stunden Pflege sei nach wie vor für viele Menschen in diesem
Land einfach nicht leistbar.
"Es ist höchst an der Zeit, dass es zu einer kräftigen Erhöhung des
Pflegegeldes kommt und nicht zu einer kleinen Wertanpassung, die
vorher bereits längst von der Inflation aufgefressen wurde. Alle
pflegebedürftigen Menschen müssen in die Lage versetzt werden, dass
sie sich die Pflege und Betreuung, die sie benötigen, auch
finanzieren können", so Mandak. Reformierungsbedarf sei auch bei der
Einstufung des Pflegegeldes gegeben. Vor allem Demenzerkrankungen und
psychische Erkrankungen würden derzeit bei der Einstufung kaum
berücksichtigt. Um die Rahmenbedingungen für pflegebedürftige
Menschen substantiell zu verbessern, sei auch die Erschließung neuer
Finanzquellen unumgänglich.

Rückfragehinweis:
Die Grünen, Tel.: +43-1 40110-6697, [email protected]

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