Broukal: Frauen in Spitzengremien der Wissenschaft - Die SPÖ handelt!

Schmied nominiert nur Frauen für Uni-Räte - Hahn soll sich Beispiel nehmen

Wien (SK) - Die Ankündigung von Bildungsministerin Schmied, ausschließlich hochkarätige Frauen für die Neubesetzung der Uni-Räte zu nominieren, stößt bei SPÖ-Wissenschaftssprecher Josef Broukal auf freudige Zustimmung. "Dieser Plan ist fast ein Jahr alt und entstand in Folge der unglaublichen Zurückweisung der Bewerbung einer höchstqualifizierten Frau durch den Uni-Rat der BOKU. Damals haben die SPÖ-Abgeordneten im Wissenschaftsausschuss das Vorhaben gefasst, dass bei der Neubesetzung der Uni-Räte von SPÖ-Seite ausschließlich Frauen zum Zug kommen sollen", so Broukal. Es sei erfreulich, wie rasch dieses Anliegen vom Bundeskanzler, der Frauenministerin und der Bildungsministerin aufgenommen wurde. "Ein wichtiger Schritt für die Frauenförderung an den Unis. Minister Hahn sollte dem Beispiel Schmieds folgen", so Broukal. ****

Ziel sei, "die gläserne Decke auch einmal von oben zu durchbrechen", damit Frauenförderung einen größeren Stellenwert an den Unis bekommt. "Das Finden dieser Namen war eine leichte Übung. Es gibt in Österreich mehr als genug hochqualifizierte Frauen mit reichlicher beruflicher Erfahrung in Wirtschaft, Wissenschaft und Kunst", so der SPÖ-Wissenschaftssprecher. Selbstverständlich seien die Uni-Rätinnen an keine Weisung gebunden, die SPÖ habe aber die Erwartung, dass sie die berechtigten Anliegen der Frauenförderung zu einem Schwerpunkt ihrer Arbeit machen. "Wie notwendig das ist, hat sich gezeigt, als im Jahr 2007 die Senate von acht Unis nicht bereit waren, auch nur eine einzige Frau in den Uni-Rat zu entsenden."

Minister Hahn habe das damals freilich "nur achselzuckend" zur Kenntnis genommen - "die SPÖ dagegen handelt", so Broukal, der abschließend den Wissenschaftsminister aufforderte, sich ein Beispiel zu nehmen und von seiner Seite zumindest deutlich mehr Frauen als Männer zu nominieren. (Schluss) ah

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