Eberl: Steirisches Bioenergie-Know-How für die Welt

Winfried Eberl, Direktor der Landwirtschaftskammer Steiermark, sieht Graz als Biomasse-Welt-Hauptstadt und als fruchtbaren Boden für weltweite Wirtschaftsbeziehungen

Wien (OTS) - Riesenansturm bei Internationaler Biomassekonferenz 2008

Knapp 1.000 Bioenergie-Experten aus 50 Staaten machen Graz vom 16. bis 19. Jänner zur Biomasse-Welt-Hauptstadt. Steirisches Bioenergie-Know-how stößt rund um die Welt auf höchstes Interesse. Viele Teilnehmer kommen neben Österreich aus Deutschland, Polen, Ungarn, China, Italien und Finnland. Neben anderen mittel-, süd- und osteuropäischen Staaten sind aber auch Länder wie Indien, USA, Kanada, Brasilien und verschiedene afrikanischen Staaten wie Nigeria, Ägypten, Ghana, Kamerun, Somalia und Sudan vertreten. Übersetzt wird in fünf Sprachen: deutsch, englisch, ungarisch, polnisch und italienisch.

Know-how-Transfer: Exportchancen für heimische Firmen

"Die Internationale Biomassekonferenz 2008 in Graz soll europaweit einen nachhaltigen Entwicklungsschub bei Biowärme, Ökostrom und Biotreibstoffen auslösen und die Wirtschaftsbeziehungen zwischen Ost und West vertiefen, zumal viele heimische Bioenergieunternehmen weltweite Technologieführer sind. Extra dafür wurde ein Industrieforum und ein Matchmaking-Event eingerichtet", betont Winfried Eberl, Direktor der Landwirtschaftskammer Steiermark.

Immer mehr Energiewirte

"Immer mehr steirische Bauern steigen in die Wärme- und Stromproduktion aus Biomasse ein. Außerdem sind die Landwirte Pioniere bei der Biotreibstofferzeugung", betont Eberl. 115.000 steirische Haushalte heizen bereits mit Pellets, Hackschnitzel oder Scheitholz. Weiters erzeugen die 36 Biogasanlagen Ökostrom für 20.000 steirische Haushalte. Die Waldbesitzer beliefern ferner 16 gewerbliche oder industrielle Holzverstromungs-Anlagen, die Ökostrom für weitere 40.000 Haushalte erzeugen.

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