VP-Praniess-Kastner: Sparen bei der Rettung in Wien geht zu Lasten der PatientInnen

Liste der Versäumnisse der SP-Gesundheitsstadträtin wird immer länger

Wien (VP-Klub) - Seit vielen Wochen ist die angespannte Situation der Rettungsorganisationen in den Schlagzeilen. Einsparungen, Personalmangel und eine chronische Arbeitsüberlastung des Personals sind bereits seit langem bekannt. "Lösungen für die angespannte Situation der Rettungs- und Krankentransporte in Wien gibt es aber bisher nicht", kritisiert LAbg. Karin Praniess-Kastner, ÖVP Wien-Mitglied im Wiener Gesundheitsausschuss, die Untätigkeit von SP-Stadträtin Wehsely.

Weil die Wiener Gebietskrankenkasse jetzt noch den Sparstift bei den Beiträgen für die privaten Rettung- und Krankentransporte zückt, kommt nun auch eine bedrohliche Finanzsituation auf die privaten Rettungsorganisationen Rotes Kreuz, Arbeiter-Samariterbund, Malteser Hospitaldienst und Johanniter-Unfallhilfe zu. Gerade im Blickpunkt auf die im Juli stattfindende Fußball-Europameisterschaft mit bedeutenden Spielen in Wien entstehe dadurch eine nicht ungefährliche Situation.

"Es darf auf keinen Fall dazu kommen, dass PatientInnen in Wien länger auf eine Rettung warten müssen als bisher", stellt Praniess-Kastner unausweichlich fest. "Die Stadt Wien kommt auch in diesem Bereich ihren Aufgaben nicht nach, den höher gewordenen Bedarf der Wiener Bevölkerung mit überlebensnotwendigen Rettungseinsätzen abzudecken. Denn die Zahl der über den Notruf 144 vergebenen Einsätze ist bei den Privaten Rettungsorganisationen um drei Mal höher, als bei der MA70. Die Liste der Versäumnisse der SP-Stadträtin Wehsely wird durch deren Untätigkeit immer länger", kritisiert Praniess-Kastner die offensichtlich unzureichende Problemlösungskompetenz der SP-Gesundheitsstadträtin.

Sparen bei der WGKK ist notwendig, darf aber nicht auf Kosten der PatientInnen erfolgen

"Dass die marode Wiener Gebietskrankenkasse sparen muss, ist unbestritten. Aber sicher nicht auf Kosten der PatientInnen in Wien", betont Praniess-Kastner und bemängelt an den bisher präsentierten Vorschlägen zur Sanierung der Wiener Gebietskrankenkasse, dass diese offensichtlich versuche, die Notwendigkeit für Reformen einfach auf andere abzuwälzen.

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