ÖAAB-Geschäftsführerkonferenz begrüßt Verlängerung der Langzeitversichertenregelung

Kritik an Vereinfachung der Kündigungsmöglichkeit bei Lehrlingen

Wien (OTS) - "Die Verlängerung der Langzeitversichertenregelung
bis 2013 ist ein großartiger Erfolg für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Das Drängen des ÖAAB in dieser Frage hat sich bezahlt gemacht", erklärten die Mitglieder der ÖAAB-Landesgeschäftsführer-und Landessekretärekonferenz im Rahmen einer zweitätigen Klausur im oberösterreichischen Gmunden, bei der auch die Regierungsklausur von letzter Woche reflektiert wurde.

Es sei der ÖAAB gewesen, der "über Jahre hinweg vehement für die Forderung "45 Jahre sind genug!" eingetreten ist. In nahezu jeder Landesorganisation wurden entsprechende Beschlüsse dazu in den höchsten Gremien gefasst und am letzten Bundestag des ÖAAB, im Oktober 2007, ist die Forderung nach einer Verlängerung der Langzeitversichertenregelung kommuniziert worden. "Es ist uns stets wichtig gewesen, dass Menschen, die besonders lange in ein System einbezahlt haben, abschlagsfrei in Pension gehen können", erklärten die Landesgeschäftsführer und Landessekretäre einhellig.

Aus diesem Grund habe man "mit sanftem Druck und eindringlicher Überzeugungsarbeit für eine Verlängerung der Langezeitversichertenregelung gekämpft, was schließlich auch gelungen ist. Unsere Anerkennung gilt insbesondere ÖAAB-Bundesobmann Fritz Neugebauer und ÖVP-Bundesparteiobmann Wilhelm Molterer, die durch ihren Einsatz diese Lösung ermöglichten", so die Landesgeschäftsführer- und Landessekretäre unisono.

Kritik an geplanter Vereinfachung der Kündigungsmöglichkeit von Lehrverhältnissen

Kritik wurde indes an der Einigung der Sozialpartner geübt, die Kündigungsmöglichkeiten für Lehrverhältnisse auszuweiten. "Es ist für uns unverständlich, warum die sozialistischen Vertreter des ÖGB und der Arbeiterkammer hier nachgeben konnten", sagten die Landesgeschäftsführer und Landessekretäre und stellten klar, dass "die bestehenden Auflösungsmöglichkeiten im Rahmen des § 15 Berufsausbildungsgesetz ausreichend scheinen". "Man muss sich im Klaren darüber sein, dass ein Lehrling mitten in seiner Entwicklung steckt und man diesem jungen Menschen daher Halt und Sicherheit geben muss. Eine Vereinfachung der Kündigungsmöglichkeit wäre hier sicherlich kontraproduktiv", so die Landesgeschäftsführer- und Landessekretäre abschließend.

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