Öllinger zu FP-Programm-Entwurf: FPÖ will eine Nation von Schmissträgern

Übelriechende Ideen des Herrenmenschen, des Mutterkreuzes und Apartheid durchziehen das Programm

Wien (OTS) - "Der Entwurf zum Parteiprogramm der FPÖ zeigt, dass diese Partei offensichtlich nur jene Menschen in Österreich akzeptieren will, die nach Säbelfechten in einschlägigen deutschtümelnden Kreisen eine tiefe Narbe im Gesicht tragen. Alle anderen Menschen würde die FPÖ wohl am liebsten ausbürgern. Da lugtklingt das Konzept des Herrenmenschen an", kritisiert Karl Ölllinger, stv. Klubobmann der Grünen. Die FPÖ behauptet ja, dass Sprache, Geschichte und Kultur Österreichs deutsch seien, die anderssprachigen österreichischen Minderheiten existieren im Programm nicht.

Außenpolitisch ist das eigentliche Ziel der Austritt aus der EU und der Anschluss an Deutschland, auch wenn diese beiden Ziele widersprüchlicher nicht sein könnten. Familienpolitisch wäre der FPÖ am liebsten die Wiedereinführung des Mutterkreuzes. Und die Forderung, wonach Sozialleistungen nur österreichischen StaatsbürgerInnen vorbehalten sein soll, ist der Ruf nach Apartheid. Dass diese Forderung auch verfassungs- und EU-rechtswidrig ist, kümmert die FPÖ selbstredend wenig. "Das einzige, was man mit diesem Programm tun kann, ist, es sofort in den Colonia-Kübel zu werfen", so Öllinger.

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