Gradauer: Anfrage soll Unstimmigkeiten bei den Eurofighter Gegengeschäften klären

Vermutung, dass österreichische Firmen für Aufträge im Rahmen von Gegengeschäften Provisionszahlungen oder sonstige Zuwendungen bezahlen bzw. tätigen mussten

Wien (OTS) - "Es ist ja kein Geheimnis mehr, dass bei der Eurofighterbeschaffung vieles nicht sauber abgelaufen ist. Auch bei der Abwicklung der Gegengeschäfte ist einiges faul", so der Landesparteiobmann-Stellvertreter der FPÖ-Oberösterreich und freiheitliche Budgetsprecher, NAbg. KommRat Alois Gradauer.

Das sei spätestens seit dem Untersuchungsausschuss "Beschaffung von Kampfflugzeugen" klar und auch im Rechnungshof-Ausschuss seien Fragen aufgeworfen worden, auf die der Wirtschaftsminister nur ausweichend reagiert habe, stellte Gradauer fest und brachte daher heute eine schriftliche Anfrage an BM Bartenstein ein.

"Die zur Abwicklung dieser Gegengeschäfte installierte Firma Euro Business Development GmbH (EBD) ist insbesondere im Zuge des Untersuchungsausschusses auffällig geworden, da ihr Geschäftsführer Dr. Klaus-Dieter Bergner keine Informationen bezüglich der Finanzierung der GmbH machen wollte. Die EBD hatte wie sich später herausstellte größere Summen von einer Firma Vector Aerospace LLP mit Sitz in London erhalten." An dieser wiederum seinen folgende Firmen beteiligt: Provan Trading Limited, Jaya Services Limited, Hopewell Investments Limited und Portman International Limited.

"Wir vermuten, dass österreichische Firmen für Aufträge im Rahmen von Gegengeschäften an eine oder mehrere dieser Firmen Provisionszahlungen oder sonstige Zuwendungen bezahlen bzw. tätigen haben müssen", so Gradauer abschließend.

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